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Eine-Welt-AG: Peru-Projekt und Fairtrade

EL MUNDO 2012/13Leitung: Frau Rummel, Herr Hettinger
AG für: für Schüler(innen) ab Klasse 6
Wann? nach Absprache
Wo? Foyer

EL MUNDO wurde im Schuljahr 2010/2011 gegründet und seither von Frau Rummel, seit 2014 zusammen mit Herrn Hettinger geleitet. Wir unterstützen in der Hauptsache das Partnerprojekt der Schule in Peru, machen aber darüber hinaus noch vieles mehr. Was bisher in der AG lief, ist auf dieser Seite nachzulesen.

Im Bild ist ein Teil unseres derzeitigen Teams zu sehen.

 
Stand beim Cocktail StoppCocktail-Stopp – oder: mit Trinken etwas Gutes tun

Kurz vor den Pfingstferien kam sie an: die Dankesurkunde an unsere Schule. Die Hilfsorganisation misereor hatte in der Fastenzeit dazu aufgerufen „die Welt zu verändern“ und das haben wir gerne getan! Die Eine-Welt-AG mit ihren Lehrkräften Frau Rummel und Herrn Hettinger und die Religionsgruppe von Frau Nübel der 9. Klassen haben dafür gesorgt, dass am 22.3.2018 unzählige Cocktails – selbstverständlich alkoholfrei – zubereitet und verkauft wurden.
Nun kam der Dank, denn wir konnten stolze 140€ an die Hilfsorganisation überweisen!
Vielen Dank an dieser Stelle auch von uns – an alle Helfer und natürlich an alle Käufer!

PN
 
Herzen für die Eine WeltMannheims Herzen für Peru

„Herzen für eine neue Welt“ oder auch „Corazones para Perú“. Seit über 10 Jahren unterstützt das UGM das Projekt, das sich seit Langem für eine bessere Schulbildung in den Hochanden Perus einsetzt. Um Eltern, Schülern und auch Lehrern einen Einblick in ihre Organisation zu geben, für die der Adventsbasar der Schule eine wichtige Spendenquelle ist, erklärten sich am 2.5. zwei Vertreter der „Corazones“ bereit, uns etwas über sich und ihre Projekte zu erzählen. Anschaulich schilderten die beiden die Situation in Peru und berichteten darüber, wie sich ein kleines, nicht ganz legales Projekt zu einem großen, erfolgreichen Hilfsprojekt mit Reichweite entwickelte. Wir hörten vom Behindertenprojekt, dem Bildungsprojekt und vor allem dem Kinderdorf, welches der ganze Stolz der Organisation ist. Für alle Mitarbeiter und auch für die zahlreichen Freiwilligen, die in Peru ein freiwilliges soziales Jahr oder Ähnliches machen, ist es einfach das Größte, den Menschen in den Hochanden eine Chance auf ein besseres Leben zu schenken und ihnen auf den richtigen Weg in eine gute Zukunft zu helfen. Viele Freiwillige sind Ehemalige des UGMs und freuen sich, eine Partnerorganisation ihrer Schule zu unterstützen.
Auch, wenn die Vertreter der „Corazones“ nicht am Adventsbasar erscheinen konnten, haben wir auch dieses Jahr eine ordentliche Summe zusammengebracht. Ein Scheck über 3450€ ging direkt an die „Herzen für eine neue Welt“, worauf mit einem natürlich fairem Sekt angestoßen wurde. Auch das Buffet, welches vom Förderverein gesponsert und von der Eine-Welt-AG mit fairen Speisen angerichtet wurde, fand einen großen Anklang. Am Ende des Abends bedankten sich alle Beteiligten bei den beiden Vertretern für ihre Mühen.
„Die ´Herzen für eine neue Welt´ sind eine sehr wichtige Partnerorganisation des UGMs, die vor allem in der Oberstufe auf keinen Fall in Vergessenheit geraten darf“

Emily Creter, 9c
 

Nachhaltige Überraschungen: Eine faire Fahrradtour durch Mannheim

Im Rahmen der Fairen Woche 2017 fanden in Mannheim von September bis Oktober verschiedene Aktionen rund zum Thema „faires Leben“ statt. Unter anderem organisierte die Kampagne für saubere Kleidung der Regionalgruppe Mannheim eine Standrundfahrt zu verschiedenen Läden (durchgeführt wurde die Standrundfahrt von Isabelle Kempf sowie Annika Sinnen). Die Besonderheit lag darin, dass alle Läden faire und vor allem nachhaltige Kleidung in ihrem Sortiment führen. Drei Mitglieder der Eine-Welt-AG unserer Schule trafen sich zusammen mit etwa 20 anderen Leuten aller Altersklassen und Geschlechter am Samstagvormittag, den 14.10.2017 mit ihren Fahrrädern vor dem Rosengarten.
Ca. 8 km wurden bei strahlendem Sonnenschein zurückgelegt. Die Tour führte einmal quer durch die Innenstadt bis in die Oststadt mit Abschluss in der Neckarstadt.

Unser erster Stopp führte uns zu einem Traditionsgeschäft, direkt gegenüber des Wasserturms. Seit nun mehr als 20 Jahren gibt es den Laden, er heißt NaturNah und führt neben fairer Mode, vor allem auch ökologisch gut verträgliche Kleidung. Das heißt, es werden nur Naturstoffe verwendet und die Kleidung ist schonend für die Umwelt hergestellt. Ein Großteil der Kleidung ist GOTS zertifiziert. Dies gibt dem Kunden also die Sicherheit, dass das Produkt tatsächlich nachhaltig und ökologisch produziert wurde. Interessant war auch der kurze Vortrag über die verschiedenen Naturfasern, die hauptsächlich bei der Herstellung der Kleidung verwendet werden. Was wir dabei mitnahmen, war, dass Baumwolle, als der wohl bekannteste Naturstoff, nicht immer die erste Wahl sein sollte. Leider jedoch wurde unsere Vorstellung von typischer, nachhaltiger Bio-Bekleidung – nicht wirklich unserem Alter entsprechend - bei NaturNah eher bestätigt. Einzelne Teile stachen zwar heraus, doch insgesamt waren wir eher weniger begeistert. Genau das, ist doch ein Grund, warum viele Menschen keine nachhaltige Bekleidung tragen.
Doch was dann folgte, überraschte uns doch schon mehr. Wir machten Halt bei „Ungekrempelt“, dessen Inhaberin Isabelle Kempf einer der Referentinnen der Standrundfahrt war. Neben Bekleidung gab es hier noch so viel mehr zu entdecken. Taschen, Postkarten und kleine nette Geschenkideen gehörten dazu. Außerdem Upcycling-Ware, also neue Ware, die aus alten Materialien gemacht wurde.
„Und genau darum geht es bei nachhaltiger bzw. fairer Mode“, erklärte uns Kempf. Wenn wir den Begriff „faire Mode“ hören, haben wohl die meisten von uns Kleidung im Sinn, die irgendwo in Südamerika für faire Löhne unter sicheren Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Natürlich ist auch dies Teil des Themas faire Kleidung, doch geht es vor allem darum den Wert von Dingen zu schätzen, unsere Güter solange zu verwenden wie möglich und weniger zu konsumieren. Das Wenige kann dann ja auch mal ein wenig mehr kosten. Kaufe ich z.B. handgemachte Bekleidung aus Deutschland, können wir uns ja schon einmal sicher sein, dass hier alles fair zuging und die Umwelt dankt es uns - wegen der kurzen Transportwege - noch dazu.
Qualität vor Quantität ist hier also der Grundsatz.
Auch deshalb waren einige unserer weiteren Stationen Second-Hand-Läden wie Oxfam. Denn auch Second-Hand-Läden versuchen Kleidung solange wie möglich im Kreislauf zu halten.
Nach einem kurzen Stopp im Eine-Welt-Laden, der den meisten ein Begriff sein dürfte, machten wir uns auf zum Freudenhaus. Die Kleidung hier gefiel uns in Teilen ziemlich gut. Besonders die fairen Schuhe hatten es uns angetan und waren eine Überraschung. Zwar sind nicht alle Teile des Freudenhauses fair (jedoch ein Großteil) und vor allem wird auf gute Qualität geachtet, so dass die Teile lange getragen werden können.
Den Abschluss machten wir in der Werkstatt von Rantipole. Rantipole ist ein Onlineshop und die Kleidung wird vollständig von der Inhaberin hier in Mannheim hergestellt. In der Werkstatt wurde uns erstmal ein kurzer Einblick in das Herstellen von Kleidung gegeben, danach gab es Raum für Fragen. Das Besondere an Rantipole ist, dass die Mode nicht nur aus ausschließlich fairen Materialien hergestellt wird, sondern auch noch vegan ist. Das heißt es werden keinerlei tierische Produkte verwendet. Ebenfalls erfuhren wir, wo das Problem mit der Zertifizierung für faire Ware liegt. An sich ist eine solche Zertifizierung natürlich etwas gutes, denn sie gibt dem Kunden die Möglichkeit nachzuvollziehen, ob die Ware tatsächlich fair ist oder nicht. Jedoch kostet es ein Unternehmen extrem viel Geld, sich zertifizieren zu lassen, was bedeutet, dass sich kleinere Hersteller dies gar nicht erst leisten können. Daher ist es von Bedeutung auch unabhängig von Zertifizierungen nach fairer Ware Ausschau zu halten, denn oft übersieht man dadurch tolle Produkte.

Insgesamt haben wir einen sehr interessanten und lehrreichen Vormittag verbrachtet, der uns teilweise sehr überrascht und unsere Vorstellung von typisch nachhaltiger Kleidung – wortwörtlich- „nachhaltig“ - verbessert hat. Wir haben gelernt, dass es nicht nur um Zertifizierung geht und dass wir vor allem versuchen sollten, unsere Kleidung so lange wie möglich weiterzuverwenden. Egal in welcher Form.
Eigentlich haben wir noch mehr Läden besucht, doch von allen zu berichten würde hier den Rahmen sprengen. Sollte jetzt euer Interesse geweckt worden sein, dann besucht doch einmal die Internetseiten der oben genannten Geschäfte.
Außerdem verlinken wir euch eine Übersicht von fairen und veganen Labels, die ihr zum Großteil auch über das Internet bestellen könnt.

Linda Engelen und Johanna Ulrich,
im Namen von eurer Eine-Welt-AG

Link zur fairen Mode: http://www.wardroberevolution.org/label-guide/
Oder auch: http://justinekeptcalmandwentvegan.com/fair-fashion-guide/
Und noch viele, viele mehr...
 

Faire Kleidung – Shoppen mit gutem Gewissen

Am 15. Januar 2014 organisierte die Leiterin der „Eine-Welt AG“ - EL MUNDO des Ursulinen-Gymnasiums, Frau Marianne Rummel, für uns Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft einen Workshop zum Thema „Faire Kleidung“.
In Zusammenarbeit mit Frau Alison Schultz, Bildungsreferentin des „Ein-Welt-Forums Mannheim“, erarbeiteten wir gemeinschaftlich beispielsweise die verschiedenen Stationen, die eine Jeans im Laufe ihres Lebens durchläuft. Eindrucksvoll wurde uns vermittelt, wie viel Wasser man zur Herstellung einer einzelnen Jeans benötigt - nämlich ganze 8.000 Liter!
Auch sprachen wir über die Sicherheitsvorkehrungen, die Löhne, das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten in den Zulieferbetrieben. Zu diesem Thema wurden uns noch zwei kurze Filmausschnitte gezeigt.
Um besonders für die jüngeren AG-Teilnehmer die Machtlosigkeit der Arbeiter und die Abhängigkeit der Zulieferbetriebe vom Bekleidungskonzern deutlich zu machen, führten wir dann ein Rollenspiel durch. Wir entwickelten anschließend gemeinsam einen Katalog von menschenwürdigen Arbeitsrechten der Billiglohnarbeiter.
Jeder von uns trägt Kleidung, aber die Wenigsten machen sich Gedanken über die Art und Weise, wie und von wem diese produziert wird. Uns allen wurden die Augen geöffnet und wir werden mit Sicherheit ab jetzt sensibler und wachsamer auf das achten, was wir am Leib tragen.

Auf jeden Fall werden wir uns bemühen, auch andere auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam zu machen und zum kritischen Kaufen zu bewegen.

Clara Dieing, Kl. 12d
 

2013 - das Jahr der Quinoa

UN-Generalsekretär Bank Kin Moon hat 2013 zum „Jahr der Quinoa“ erklärt. Auch wir nehmen dieses Motto als Impuls auf und haben uns kulinarisch damit befasst. Hier gibt es einen Rezeptvorschlag und einen kleinen Bericht über unser "Faires Neujahrsmenü".
 

Workshop „Faire Blumen“

"Faire Blumen" hört man als Schlagwort eher selten. Deshalb waren wir sehr interessiert, darüber mehr zu erfahren und haben einen Workshop im November 2012 besucht.
 

Fairtrade-Verkauf im Rahmen der El Mundo-AG

Fairtrade im Rahmen der El Mundo AGFür einen guten Zweck ...

Wir als Eine-Welt-AG sind nun stolze Besitzer eines Rollwagens und können damit unsere Fairtrade Produkte endlich mobil anbieten. Lesen hier mehr dazu ...


Bitte unterstützt mit dem Kauf eines unserer Fairtrade Produkte unserem Bestreben den Menschen in ärmeren Ländern dieser Welt zu helfen, am Besten alle zwei Wochen bei unserem Pausenverkauf und alle anderen Schulveranstaltungen. DANKE.
 

Der START der AG im Schuljahr 2010/2011

Beim peruanischen Zauberabend 2010 mit Dr. Dieter ArnoldWer sind wir?
Wir sind Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen.

Warum gibt es uns?

Wir möchten auf das Sozialprojekt unserer Schule aufmerksam machen und es tatkräftig unterstützen.

Was ist unser Sozialprojekt?

Das von uns unterstützte Sozialprojekt heißt „Herzen für eine neue Welt“ und wurde von Dr. Dieter Arnold ins Leben gerufen. Begonnen hat es als Kinderhilfsprojekt mit dem Bau eines Kinderdorfes.Das Ziel des Projektes ist heute darüber hinaus, die Lebensbedingungen der Landbevölkerung und der in Not lebenden Kinder im Chicontal in Peru nachhaltig zu verbessern. Mehr Informationen findet man hier unter dem Link Herzen für eine neue Welt.
Was haben wir bereits für Aktionen gemacht?
Wir haben unter Anderem den „Peruanischen Zauberabend“ mit kulinarischen Spezialitäten und landestypischer Dekoration gestaltet. Für den Adventsbasar haben wir gemeinsam lateinamerikanische Weihnachtsplätzchen gebacken und diese sowie Produkte aus Peru verkauft.
Tag der offenen Tür 2011Was haben wir noch vor?
Wir möchten einen „Eine-Welt-Laden“ gründen, weitere Schulveranstaltungen mitgestalten und das Schulleben mit unseren spannenden und interessanten Aktionen bereichern.

Warum solltet ihr bei uns mitmachen?
Bei uns werdet ihr eine Menge Spaß haben, weil wir die fremden Kulturen unserer Sozialprojekte kennenlernen und die Projekte mit ausgefallenen und kreativen Aktionen unterstützen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, den Menschen in diesen Projekten zu helfen und ihnen Hoffnung zu geben.

Seid ihr jetzt neugierig geworden?
Dann sprecht am besten Frau Rummel an!

Wir freuen uns auf euch!
Eure Eine-Welt-AG „EL MUNDO“