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Die Klasse 6b hilft obdachlosen Menschen

Nach einem Vorfall in der Mensa, bei dem ein obdachloser Mensch versuchte, die Speisereste der Studenten auf den abgegebenen Tellern zu essen, kurz bevor sie in die Reinigung kommen sollten, und daraufhin von den Mensa-Mitarbeitern grob hinausgeschickt wurde, beschlossen wir, die 6b, Obdachlosen Menschen in Mannheim zu helfen. Wir fingen an, Kuchenverkäufe an unserer Schule zu planen, um von dem Erlös lebenswichtige Dinge für die Obdachlosen zu kaufen und diese in Tüten zu packen. Insgesamt packten wir 20 Tüten mit Äpfeln, einer 0,5l Wasserflasche, Zahnpasta und Zahnbürste, Desinfektionsgel und Feuchttücher, Hundeleckerlies (da es viele Obdachlose mit Hunden gibt) und Stoffherzen, die wir später an die wohnungslosen Menschen verteilten. Den Rest des Erlöses (170€) spendeten wir an die Hilfsorganisation für Obdachlose Caritas.
Seit Ende Februar beschäftigten wir uns mit diesem Projekt. Wir backten Kuchen für den Kuchenverkauf, schrieben E-Mails an viele verschiedenen Organisationen in denen wir um Hilfe und Tipps baten, wir bemalten die Baumwolltüten und schrieben nette Sprüche drauf und zum Schluss kauften wir die Lebensmittel ein und packten die Tüten. Am 6. Juli war es dann endlich soweit: Wir gingen mit unseren Klassenlehrern nachmittags zur Caritas-Tagesstätte, um uns dort ein bisschen umzugucken und die Tagesstätte kennenzulernen. Wir bekamen eine Führung und uns wurden Fragen beantwortet.
Die Tüten verteilten wir am Montag, den 10. Juli. Zu fünft gingen wir mit Frau Grimm morgens zur Caritas-Tagesstätte. Anfangs waren wir misstrauisch, da wir nicht wussten, wie die Menschen reagieren würden, doch das umsonst: Die Besucher der Tagesstätte nahmen unsere Taschen glücklich entgegen. Sie dankten uns mehrfach und redeten mit uns. Wir hatten gemeinsam viel Spaß und man konnte sehen, wie sehr sich diese Menschen über die Kleinigkeiten freuten.

Das Projekt ist hiermit aber noch nicht zu Ende. Wir wollen weiter machen und weiter Geld für wohnungslose und arme Menschen sammeln, denn es gibt so viele Menschen die unsere Hilfe brauchen und es war für uns alle ein tolles Erlebnis zu sehen, wie man mit einer Kleinigkeit, Menschen so glücklich machen kann.

12. Juli 2017

Emilia Jakobi, Klasse 6b