Geschichte Ursulinen-Gymnasiums Mannheim 1953 - 1994
Entwicklung zum staatlich anerkannten Gymnasium für Mädchen und Jungen
Die Ursulinenschule hat sich in den vier folgenden Jahrzehnten entwickelt und verändert zum staatlich anerkannten Gymnasium für Mädchen und Jungen. Diese Entwicklung ging in folgenden Stationen vor sich.
1954 übernahm Mater Adelheid Christian die Schulleitung. Verstärkt wurden "weltliche" Lehrkräfte eingestellt. Außerdem löste sich die Ursulinenschule endgültig aus der Luisen-Stephanienhaus-Stiftung und wurde unabhängig. Mit großem Respekt können wir feststellen, dass die Ursulinen ihre Schule erfolgreich aufgebaut und über 40 Jahre unabhängig, finanziell auf sich selbst gestellt geführt haben.
1955 trat Sr. Maria Geyer (OSU) als Novizin dem Konvent bei und kümmerte sich vornehmlich um den Klostergarten, der nach dem Vorbild des Schweidnitzer Gartens angelegt werden sollte.
1957 wurde die Ursulinenschule "Staatlich anerkannte Ersatzschule". Als solche erhielt sie staatliche Finanzhilfe nach dem Privatschulgesetz von 1956.
1958 wurde die Oberstufe aufgebaut mit Weiterführung des Schultyps Neusprachlich II, Englisch, Latein, Französisch
1959 wurde eine hinreichend große Kapelle gebaut, verbunden durch einen Glasgang mit dem Konventgebäude und direkt an den Klostergarten anschließend. Auch der Speisesaal wurde erweitert
1960 bekam die Oberstufe des Ursulinen-Gymnasiums die staatliche Anerkennung.
1961 wurde der Ausbau zum Gymnasium vollzogen, denn in diesem Jahr wurde die erste Abiturprüfung am Ursulinen-Gymnasium abgelegt.
1963 trat Sr. Petra Glowik dem Konvent bei. Sie ist seit 1991 Oberin des Konvents.
1965 wurde das Gebäude in B5 vollendet und ein Internat eingerichtet.
1970 wurde ein Schullandheim des Ursulinen-Konvents in Hohensachsen (Ritschweier) eröffnet. Dieses wurde auch als Erholungsort für die Schwestern genutzt und diente auch als Tagungsort für die Föderation der selbständigen deutschsprachigen Ursulinenklöster.
1971 bergab Mater Adelheid Christian die Schulleitung an OStD'in Sr. Maria Geyer (OSU).
1978 gab es die Oberstufenreform. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Zug wurde bis zum Abitur weitergeführt.
1980 fand das erste Abitur nach der neuen Ordnung statt.
1987 erweiterte sich das Bildungskonzept: nun wurden auch Jungen im Sinne der Koedukation aufgenommen.
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1955 trat Sr. Maria Geyer (OSU) als Novizin dem Konvent bei und kümmerte sich vornehmlich um den Klostergarten, der nach dem Vorbild des Schweidnitzer Gartens angelegt werden sollte.
1957 wurde die Ursulinenschule "Staatlich anerkannte Ersatzschule". Als solche erhielt sie staatliche Finanzhilfe nach dem Privatschulgesetz von 1956.
1958 wurde die Oberstufe aufgebaut mit Weiterführung des Schultyps Neusprachlich II, Englisch, Latein, Französisch
1959 wurde eine hinreichend große Kapelle gebaut, verbunden durch einen Glasgang mit dem Konventgebäude und direkt an den Klostergarten anschließend. Auch der Speisesaal wurde erweitert
1960 bekam die Oberstufe des Ursulinen-Gymnasiums die staatliche Anerkennung.
1961 wurde der Ausbau zum Gymnasium vollzogen, denn in diesem Jahr wurde die erste Abiturprüfung am Ursulinen-Gymnasium abgelegt.
1963 trat Sr. Petra Glowik dem Konvent bei. Sie ist seit 1991 Oberin des Konvents.
1965 wurde das Gebäude in B5 vollendet und ein Internat eingerichtet.
1970 wurde ein Schullandheim des Ursulinen-Konvents in Hohensachsen (Ritschweier) eröffnet. Dieses wurde auch als Erholungsort für die Schwestern genutzt und diente auch als Tagungsort für die Föderation der selbständigen deutschsprachigen Ursulinenklöster.
1971 bergab Mater Adelheid Christian die Schulleitung an OStD'in Sr. Maria Geyer (OSU).
1978 gab es die Oberstufenreform. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Zug wurde bis zum Abitur weitergeführt.
1980 fand das erste Abitur nach der neuen Ordnung statt.
1987 erweiterte sich das Bildungskonzept: nun wurden auch Jungen im Sinne der Koedukation aufgenommen.
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1991 stellte die langjährige Oberin Mater Ignatia Neumann den Antrag bei der Erzdiözese Freiburg auf Aufnahme in die Schulstiftung. Dies war ein sehr weitblickender Schritt, den sie noch kurz vor ihrem Tod machte, um die Zukunft des Ursulinen-Gymnasiums zu sichern.1992 wurde aufgrund einer hinreichend angewachsenen Schülerzahl erstmals die Stelle des stellvertretenden Schulleiters besetzt und StD Heinz Kneis übertragen, was der letzte Schritt zur koedukativen Schule war, obwohl bereits seit Jahren ein gemischtes Kollegium unterrichtete.
1994 übergaben die Ursulinen ihr Gymnasium schließlich in die Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, um die Zukunft des Gymnasiums zu sichern.

