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Geschichte des Ursulinen-Gymnasiums Mannheim 1947 - 1953

1947 - Eröffnung der Ursulinenschule in Mannheim-Lindenhof

Am 22.September 1947 konnte mit einem Schulgottesdienst in der zerstörten Jesuitenkirche das spätere Ursulinen-Gymnasium eröffnet werden. Die Mannheimer Katholiken nahmen das neue Bildungsangebot gut auf. Mit 102 Mädchen in zwei Klassen wurde der Schulbetrieb in drei von der Stadt angemieteten Räumen im ehemaligen Fröbelseminar auf dem Lindenhof aufgenommen. Schulträger war gesetzlich die Luisen-Stephanienhaus-Stiftung. Das Schulgeld betrug damals 220 DM (ca.110 €) pro Jahr.
 

1953 - Neubau in A4,4 unter großen finanziellen Anstrengungen

Schließlich wurde bis September 1953 neben der Jesuitenkirche in A4,4 ein neues Ursulinenkloster mit Internat und eine zugehörige Schule mit Internat gebaut - die Finanzierung ist u.a. dem unglaublichen Einsatz der damals schon 75-jährigen Mater Benedicta Hanke, einer der damals ältesten Schwestern des Konvents, zu verdanken, die nach USA auf eine Bettelreise ging. Auch nach ihrer Rückkunft kamen von dort immer wieder, wenn es am Notwendigsten war, Schecks und Sachspenden. Schließlich musste der Konvent insgesamt 700.000 DM aufbringen, an denen sich der Staat und die Stadt Mannheim mit etwa 100.000 DM beteilgten. Mater Benedicta Hanke alleine brachte auf ihrer Bettelreise 200.000 DM zusammen, Ordinariat und Landesbank gaben Darlehen von 400.000 DM, die über lange Zeit zurückzuzahlen waren. Das erforderte Mut und Gottvertrauen der Schwestern des Konvent. Die Schwestern selber lebten in großer Bescheidenheit und Einfachheit.