Schulchronik
Bereits 1717 wünschen Mannheimer Bürgerfrauen eine Töchterschule. Ursulinen überlegen die Übernahme dieser Aufgabe. Das Projekt zerschlägt sich schließlich aber!
("Frauengenerationen im Wandel", Band 2, EDITION QUADRAT; Mannheim 1995, S.248)
("Frauengenerationen im Wandel", Band 2, EDITION QUADRAT; Mannheim 1995, S.248)
Die Chronik des heutigen Ursulinen-Gymnasiums beginnt im vollständig zerstörten Mannheim des Jahres 1947.
| 1947 | 04. Februar Sitzung des Stiftungsrates der Luisen-Stephanienhaus-Stiftung / Beschluss, den Ursulinen die Übernahme der noch nicht wieder eröffneten höheren Mädchenschule zu gewähren 11. Juli Unterrichtsgenehmigung für die ersten Schwestern durch die Schulbehörde in Karlsruhe 22. September Eröffnung einer höheren Mädchenschule in Mannheim-Lindenhof im ehemaligen Fröbelseminar / Eröffnungsgottesdienst in der zerstörten Jesuitenkirche / Gesetzlicher Schulträger: die Luisen-Stephanienhaus-Stiftung |
| 1950 | Umzug aus dem Fröbelseminar in die schwer beschädigte Pestalozzi-Schule / Schichtunterricht in nur vier Klassenräumen / Notwendigkeit des Baus eines eigenen Schulhauses / Vorbereitung von Grundstückssuche und Bettelreise zur Finanzierung |
| 1952 | bis 1954 Erfolgreiche Bettelreisen von Mater Benedicta Hanke in die USA und nach Kanada |
| 1953 | Neubau eines Ursulinenklosters und einer Schule mit Internat in A4,4 unter großen finanziellen Anstrengungen! |
| 1954 | Herauslösung aus der Luisen-Stephanienhausstiftung / Mater Adelheid Christian übernimmt die Schulleitung / verstärkt werden "weltliche" Lehrkräfte eingestellt |
| 1957 | Die höhere Mädchenschule wird "Staatlich anerkannte Ersatzschule" / Umbenennung zu "Ursulinenschule", später "Ursulinen-Gymnasium" / Staatliche Finanzhilfe nach dem Privatschulgesetz von 1956 |
| 1958 | Aufbau der Oberstufe mit Weiterführung des Schultyps Neusprachlich II, Englisch, Latein, Französisch |
| 1959 | Bau einer hinreichend großen Kapelle - verbunden durch einen Glasgang mit dem Konventgebäude / Speisesaal-Erweiterung |
| 1960 | Staatliche Anerkennung der Oberstufe des Ursulinen-Gymnasiums |
| 1961 | Erstes Abitur am Ursulinen-Gymnasium |
| 1965 | Fertigstellung des Gebäudes in B5, 21-23 / Einrichtung eines Internats für bis zu 45 Schülerinnen aus Klasse 5 bis 13 / Leitung des Internats durch Sr. Petra Glowik (OSU) / Anfang der 1980er Jahre Schließung des Internats |
| 1970 | Schullandheim des Ursulinen-Konvents in Hohensachsen (Ritschweier) wird eröffnet / Nutzung des Hauses auch als Erholungsort für die Schwestern / Tagungsort für die Föderation der selbständigen deutschsprachigen Ursulinenklöster |
| 1971 | OStD'in Sr. Maria Geyer (OSU) übernimmt die Schulleitung |
| 1978 | Oberstufenreform / Weiterführung des mathematisch-naturwissenschaft lichen Zuges bis zum Abitur |
| 1980 | Abitur nach der neuen Ordnung |
| 1987 | Erweiterung des Bildungskonzeptes / Öffnung für Koedukation / erstmals Aufnahme von Jungen in Klasse 5 |
| 1992 | Schülerzahl ist hinreichend groß / Einsetzung eines stellvertretenden Schulleiters / StD Heinz Kneis wird erster stellvertretender Schulleiter |
| 1994 | Ursulinen-Konvent übergibt die Schulträgerschaft an die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg. |
| 1995 | Umbau des Kinderspeisesaals zu zwei Gruppenzimmern und einem angemessen großen Speisesaal / Einrichtung eines Halbinternats bzw. Horts |
| 1996 | OStD'in Dr. Angelika Wahl-Spyropoulos übernimmt die Schulleitung - zum ersten Mal keine Ordensfrau! |
| 2004 | Anbau der großen Turnhalle / Einrichtung von Foyer und Küche |
| 2006 | OStD'in Gitta Grimm übernimmt die Schulleitung |
| 2008 | Erweiterung des Schulhauses zum Klostergarten hin / sechs neue Klassenräume mit multimedialer Ausrüstung |
| 2010 | Beginn der Planungen für ein weiteres Schulgebäude am Ort des alten Konventgebäudes / Bezug des neuen Schulgebäudes voraussichtlich zum Herbst 2014 |

