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Von Orangen, die es in sich haben — Die Achter in der Oper

-In den ersten vier Wochen des Schuljahres behandelten wir im Musikunterricht das Thema „Oper“. Ganz besonders haben wir uns mit der Oper „Die Liebe zu drei Orangen“ von Sergej Prokofjew beschäftigt. Natürlich wollten wir diese Oper dann auch sehen. Am Samstag, den 11. Oktober trafen wir, die Klasse 8a und die 8b, uns dann mit Frau Stegmaier und Frau Gerhard vor dem Nationaltheater Mannheim. Alle hatten sich sehr schick gemacht, die Jungs im Hemd, die Mädchen im Rock oder sogar im Kleid. Dann öffnete sich auch schon der Vorhang.
Die Oper handelt von einem Prinzen, der so traurig ist, dass er nicht mehr lachen kann. Sein Vater, der König, hat Angst um sein Königreich und lässt ein Fest mit vielen Narren veranstalten, um seinen Sohn wieder zum Lachen zu bringen. Doch er schafft es nicht, da die böse Zauberin Fata Morgana auch auf dem Fest ist, und wenn sie in seiner Nähe ist, kann der Prinz nicht lachen. Schließlich kann er durch einen Zufall doch einmal lachen, und darüber ist die Zauberin so verärgert, dass sie ihn dazu verflucht, sich in drei Orangen zu verlieben.

Der Prinz geht also auf eine Reise, um seine geliebten Orangen zu finden. In diesen befinden sich, wie sich später herausstellt, drei Prinzessinnen. Nur eine von ihnen überlebt, die der Prinz dann auch prompt heiratet. Das versuchen seine Gegenspieler, unter denen auch seine Cousine und der Premierminister sind, vergeblich zu verhindern. Happy End!

Nach mehr als zwei Stunden und langem Applaus waren manche Schüler ein wenig verwirrt, andere begeistert. Nachdem wir noch ein Gruppenfoto gemacht hatten, gingen wir nach einem langen, aber tollen Abend nach Hause.

Magdalena Bojanowski, Kl. 8a