Gipfeltreffen 2014 zum „leeren Grab Jesu“
Für die insgesamt 11 Kurse des Neigungsfachs Religion, die derzeit an den verschiedenen Stiftungsschulen der Erzdiözese Freiburg laufen, wurde am Freitag, dem 10. Oktober 2014, an der Universität Freiburg ein Studientag zum Thema „Das leere Grab?!“ veranstaltet. Um halb acht morgens starteten wir mit unserem Kooperationskurs eine gemütliche Reise mit dem ICE nach Freiburg. Dort angekommen wurden wir seitens der Schulstiftung, die die ganze Veranstaltung organisatorisch sehr gut durchgeführt hat, mit einem Stehkaffee empfangen und mit einer Informationsmappe ausgestattet, die uns den Ablauf des Tages erklärte. Zum Auftakt der Veranstaltung referierten die drei Freiburger Theologen Prof. Dr. Ferdinand R. Prostmeier, Prof. Dr. Helmut Hoping und Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm unterschiedlich perspektiviert (neutestamentlich, kirchengeschichtlich, dogmatisch) in jeweils halbstündigen Vorträgen zum Thema des Gipfeltreffens, und zwar im schönen Hörsaal 1098, der mit ca. 200 Schülerinnen und Schülern gut gefüllt war. Der erste Vortrag des Neutestamentlers empfanden viele als eher anstrengend.Tolle Erfahrung
Nach der darauffolgenden Mittagspause in der Uni-Mensa konnten wir gestärkt in die von Studierenden geleiteten Workshops gehen. Damit wir uns besser kennenlernen konnten, begannen wir das Ganze mit einem Kennenlernspiel. Sobald wir uns also alle etwas vertrauter waren, reflektierten wir (!) Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die in den Vorträgen der Universitätsprofessoren angesprochenen Fragen. Dabei ist uns aufgefallen, dass uns der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Böhm am meisten angesprochen hat, weil er sich im Vorfeld auf die Schülerinnen und Schüler eingestellt hat und während der Veranstaltung sehr gut auf uns (Noch-)Nicht-Studierende einging. Ziel dabei war es, das Thema Auferstehung – durchgehend immer wieder zentriert auf die Frage nach der Faktizität des leeren Grabes Jesu – im Gespräch zu vertiefen und die abschließende Podiumsdiskussion durch die von Schülerinnen und Schülern aufgeworfenen Fragen zu bereichern. Diese wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier durchgeführt, die unsere Fragen geschickt konzentrierte und auf konkrete Probleme fokussierte, zu denen dann die Professuren um eine kurze, klärende Stellungnahme gebeten wurden.
Jedoch konnten wir Schülerinnen und Schüler uns nur über die vorher eingebrachten, aber nicht, wie zunächst erhofft, auch in der laufenden Podiumsdiskussion selbst daran beteiligen, da in dem engen Zeitfenster nur die Professoren ihre Meinung preisgeben durften. Pünktlich um 17 Uhr war alles auch schon wieder vorbei und wir fuhren nach einem spannenden und lehrreichen Tag wieder zurück nach Mannheim. Alles in allem war es ein voller Erfolg, eine tolle Erfahrung, die wir nicht missen möchten.
Fiona Kohl (unter Mitarbeit des gesamten Kurses)

