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Bunte Trikots, großer Zusammenhalt

Pfingstgottesdienst 2026

.Der diesjährige Pfingstgottesdienst am Ursulinen-Gymnasium Mannheim stand ganz im Zeichen der Vielfalt – sichtbar gemacht durch ein großes, buntes Banner, das die Kirche ebenso schmückte wie die zahlreichen farbenfrohen Trikots, die große Teile der Schulgemeinschaft trugen. Organisiert wurde der Gottesdienst von Herrn Dr. Claret, Herrn Hettinger und Frau Nunn, die es erneut schafften, Tradition und Moderne auf eine Weise zu verbinden, die irgendwo zwischen festlich, kreativ und angenehm überraschend lag.

Besonders eindrücklich fasste Herr Dr. Claret das Motto des Gottesdienstes. Mit Blick auf die vielen bunten Trikots spannte er den Bogen vom Sport zur Pfingstbotschaft: Trikots würden zwar Grenzen markieren – schließlich müsse man wissen, wer zu welchem Team gehört –, gleichzeitig stünden sie aber auch für Gemeinschaft, Begeisterung und Zusammenhalt. In diesem Zusammenhang durfte natürlich auch eine Fußballanekdote nicht fehlen: Mit Blick auf den großen Jürgen Klinsmann, dessen Karriere bei den „Blauen“ aus Stuttgart, den Stuttgarter Kickers, ihren Anfang nahm, betonte Herr Dr. Claret, dass die Nationalmannschaft 2006 auch unter widrigen Bedingungen einen Teamgeist entfachte, der weiter über die Mannschaft hinausreichte. Genau aus solchen unterschiedlichen Konstellationen könne echter Teamgeist entstehen.

Passend zur visuellen Vielfalt fanden sich im Gottesdienst zahlreiche mehrsprachige Elemente wieder, die die internationale und vielfältige Schulgemeinschaft des UGM unterstrichen. Besonders die Rede der KS2 kurz vor dem Abitur brachte dies treffend auf den Punkt: „Viele Sprachen, viele Menschen, ein Geist“ – ein Satz, der ziemlich gut beschreibe, was das UGM ausmache.

Auch musikalisch zeigte sich der Gottesdienst abwechslungsreich. Traditionelle Kirchenlieder trafen auf moderne und durchaus originelle Gesangseinlagen, ergänzt durch interaktive Elemente, bei denen die Gemeinde nicht nur still sitzen durfte. Den Abschluss bildete schließlich – natürlich – „Wagt euch zu den Ufern“. So blieb am Ende nicht nur ein festlicher Gottesdienst, sondern vor allem die Erinnerung daran, dass Vielfalt am UGM nicht trennt, sondern verbindet – ganz im Sinne von Pfingsten: viele Farben, viele Stimmen, aber ein gemeinsamer Geist.

Clemens Spahr
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