Gemeinschaft erleben
Vom 20. bis 24.7. machten sich neun Schülerinnen und Schüler der KS1 und zehn Abiturienten gemeinsam mit dem Jugendpfarrer Daniel Kunz, Herrn Botzke und Frau Fuchs auf nach Taizé in Frankreich. Dort leben ca. 100 Brüder aller Konfessionen aus zwei Dutzend verschiedenen Ländern zusammen in der Communauté von Taizé. Jugendliche aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort, um gemeinsam mit den Brüdern zu beten, nachzudenken und zu singen.
Nachdem das Aufbauen der Zelte in der Sonne bei 34°C (im Schatten!) geschafft war, bekamen wir gleich eine erste Kostprobe davon, was es bedeutet, in Einfachheit zu leben: Das Abendessen aßen wir im Sitzen auf dem Boden oder niedrigen Bänken; viel gab es nicht zu essen. Doch schon am ersten Tag zeigten sich auch wesentliche Züge unseres Aufenthalts: Das Essen wurde geteilt oder getauscht; es fand sich immer jemand, der freiwillig abräumte und am Ende waren doch alle irgendwie zufrieden. Im Anschluss an das Abendessen hatten wir unsere erste Abendandacht: Gemeinsam mit den Brüdern der Communauté und schätzungsweise ca. 3000 Jugendlichen saßen wir in der Versöhnungskirche und sangen die berühmten Gesänge aus Taizé in vielen verschiedenen Sprachen. Nach dem Abendgebet konnte man, wenn man wollte, noch stundenlang in der Kirche bleiben und die ganze Nacht weitersingen – die für mich schönsten Momente in Taizé.
Neben den drei täglichen Gebeten, die immer etwa 45 Minuten gingen, hatten wir ein- bis zweimal am Tag in kleineren Gruppen Bibeleinführungen mit einem der Brüder, die danach in Arbeitsgruppen noch vertieft wurden. Außerdem konnten wir auch einem Bruder Fragen stellen, wobei wir uns von diesem Gespräch allerdings mehr erhofft hatten. In der Freizeit konnten wir Karten spielen, singen, die Quelle von Taizé besuchen – kurz: uns entspannen. Selten haben wir uns so entspannt und ausgeglichen gefühlt; wäre nicht der vom vielen Sitzen auf dem Boden schmerzende Körper gewesen, wäre die Fahrt nach Taizé wirklich eine Erholungsfahrt.
Doch neben dem Erfahren von Gemeinschaft und der Möglichkeit, einmal wirklich abzuschalten und über sich und anderes nachzudenken, machte eine weitere Sache Taizé zu etwas ganz Besonderem: der Austausch mit Jugendlichen aus der ganzen Welt. Wir kamen nicht nur mit Amerikanern, Holländern, Franzosen und Spaniern in Kontakt, sondern auch mit Menschen von den Philippinen, aus Kenia, Peru und Puerto Rico.
Das alles trug zu der einmaligen Atmosphäre bei, die wir in Taizé erleben durften.
Luca Weigand, 11c
Nachdem das Aufbauen der Zelte in der Sonne bei 34°C (im Schatten!) geschafft war, bekamen wir gleich eine erste Kostprobe davon, was es bedeutet, in Einfachheit zu leben: Das Abendessen aßen wir im Sitzen auf dem Boden oder niedrigen Bänken; viel gab es nicht zu essen. Doch schon am ersten Tag zeigten sich auch wesentliche Züge unseres Aufenthalts: Das Essen wurde geteilt oder getauscht; es fand sich immer jemand, der freiwillig abräumte und am Ende waren doch alle irgendwie zufrieden. Im Anschluss an das Abendessen hatten wir unsere erste Abendandacht: Gemeinsam mit den Brüdern der Communauté und schätzungsweise ca. 3000 Jugendlichen saßen wir in der Versöhnungskirche und sangen die berühmten Gesänge aus Taizé in vielen verschiedenen Sprachen. Nach dem Abendgebet konnte man, wenn man wollte, noch stundenlang in der Kirche bleiben und die ganze Nacht weitersingen – die für mich schönsten Momente in Taizé.
Neben den drei täglichen Gebeten, die immer etwa 45 Minuten gingen, hatten wir ein- bis zweimal am Tag in kleineren Gruppen Bibeleinführungen mit einem der Brüder, die danach in Arbeitsgruppen noch vertieft wurden. Außerdem konnten wir auch einem Bruder Fragen stellen, wobei wir uns von diesem Gespräch allerdings mehr erhofft hatten. In der Freizeit konnten wir Karten spielen, singen, die Quelle von Taizé besuchen – kurz: uns entspannen. Selten haben wir uns so entspannt und ausgeglichen gefühlt; wäre nicht der vom vielen Sitzen auf dem Boden schmerzende Körper gewesen, wäre die Fahrt nach Taizé wirklich eine Erholungsfahrt.
Doch neben dem Erfahren von Gemeinschaft und der Möglichkeit, einmal wirklich abzuschalten und über sich und anderes nachzudenken, machte eine weitere Sache Taizé zu etwas ganz Besonderem: der Austausch mit Jugendlichen aus der ganzen Welt. Wir kamen nicht nur mit Amerikanern, Holländern, Franzosen und Spaniern in Kontakt, sondern auch mit Menschen von den Philippinen, aus Kenia, Peru und Puerto Rico.
Das alles trug zu der einmaligen Atmosphäre bei, die wir in Taizé erleben durften.
Luca Weigand, 11c

