Startseite zum Kontaktformular Telefon Anfahrt zum Menü

Skilandheim 2016

Skilandheim 2016Am Morgen des 20. Februar trafen wir uns, die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7, sowie die begleitenden Lehrer Herr Frank, Frau Stegmaier, Herr Rothmann, Herr Reinhard und Frau Eysel an der Reisebushaltestelle am ADAC, um nach Telfes (Stubaital in Österreich) zu fahren. Außer den fünf Lehrerinnen und Lehrern begleiteten uns noch Markus Köhler (ehemaliger Schüler am UGM) und Xaver Kohlbrenner (Klasse 10b, Skimentor).
Als wir nach einer langen, aber dennoch unterhaltsamen Busfahrt im Stubaital ankamen, durften wir bald unsere Hotelzimmer beziehen und ein leckeres Abendessen genießen. Wir waren im Hotel „White Mountain“ in vier- bis sechs-Bettzimmern untergebracht. Jedes Zimmer hatte ein Bad, einen Balkon mit wunderschöner Aussicht und einen Fernseher, der selbstverständlich immer ausgeschaltet blieb.
Am Sonntagmorgen fuhren wir mit den Skiausrüstungen und den selbstgemachten Lunchpaketen gruppenweise mit dem Shuttlebus des Hotels in das Skigebiet. Dort angekommen, mussten wir erst einmal mit Gondel auf die Piste gelangen, wo wir in Anfänger und Fortgeschrittene aufgeteilt wurden.
Um ihren ersten Skispaß zu erleben, mussten die Anfänger unter strahlender Sonne auf knirschendem Schnee zunächst immer wieder die Piste hochlaufen. Unterdessen konnten die Fortgeschrittenen mit Hilfe von Schlepp- und Sesselliften auf 2000 Metern Höhe die blauen und roten Pisten unsicher machen. Dort oben war der Schnee pulvrig wie Mehl.
In der Mittagspause machten sich Lehrer und Schüler über ihre Lunchpakete her oder bestellten etwas in der Gaststätte.
Gegen 15.30 Uhr kehrten wir zum Hotel zurück und konnten uns, nachdem wir uns umgezogen und geduscht hatten, dem Tischtennis- und Kartenspiel widmen oder in Dreiergruppen ins Dorf laufen.

Nach diesem Muster verlief in etwa jeder Tag.
An zwei Abenden gab es Ausnahmen im Programm. Am Mittwochabend fand auf der Piste die Night Show statt, eine Veranstaltung mit Ski- und Snowboardstunts, einem Feuerwerk und Pistenbullies, die man besuchen durfte – dorthin machte sich eine kleine Gruppe gemeinsam mit Frau Eysel und Xaver auf den Weg und kam sehr begeistert zurück.
Am Donnerstag, unserem letzten gemeinsamen Tag, veranstalteten wir einen bunten Abend, an dem wir uns eine gemeinsame Beschäftigung aussuchen durften, wir entschieden uns für ein Kartenspiel, das in je zwei größeren Gruppen gespielt wurde.
Trotz weniger, unbedeutender Missgeschicke, wie kleinen Verletzungen, leichten Beschädigungen und verschiedenen kleinen Viruserkrankungen war das Skilandheim ein voller Erfolg!
Auch das Kennenlernen untereinander hat gut geklappt, vielleicht nicht immer so wie es von den Lehrern beabsichtigt war. So wurden uns die Zimmerschlüssel leider abgenommen: Nachdem eine Tür anders als üblich geöffnet worden war kamen alle Schlüssel in die Obhut der Lehrer.

Aber das Allerbeste war, dass sich gar niemand beim Skifahren verletzt hat!

Valentino Thormaehlen, Kl. 7a

Das Skilandheim aus der Sicht eines Mentors

Auch dieses Jahr fuhr die Klassenstufe 7 vom 20.02.-26.02.2016 in das Skilandheim nach Telfes ins Stubaital. Sogar „Nichtskifahrer“ hatten die Möglichkeit, dies zu erlernen. Als Unterstützung dabei waren insgesamt fünf Lehrer (Frau Stegmaier, Herr Frank, Herr Rothmann, Frau Eysel und Herr Reinhard), sowie zwei Ski-Mentoren (Xaver Kohlbrenner und Markus Köhler).
Erfahrungsbericht des Skimentors Xaver Kohlbrenner:

Die siebte Stufe traf sich mit den Lehrern und Mentoren am Samstag um 7.00 Uhr auf dem Busparkplatz in Mannheim. Von dort aus ging es mit einer zehnstündigen Busfahrt nach Telfes. Während die zwei Busse nach einer anstrengenden Fahrt am Abend im „The White Mountain“ Hotel ankam, steckten Herr Frank und Frau Stegmaier auf dem Fernpass fest, und konnten somit erst am zweiten Tag zur restlichen Gruppe stoßen. Das Hotel war sehr schön und hatte passend für unsere Zwecke einen hauseigenen Skiverleih. Auch das Essen war sehr lecker, zum Frühstück und Abend gab es ein Buffet und für unterwegs ein Lunchpaket. Von den 75 Schülern gab es ungefähr 50 Anfänger, wodurch ein Großteil der Betreuer (Lehrer und Mentoren) auf dem Übungshügel blieb. Die Gruppen selbst wurden jeden Abend nach Fahrstärke eingeteilt, wodurch sehr viel durchgemischt wurde, dabei wurde nicht nur auf Fahrkönnen, sondern auch auf Fahrstil Wert gelegt. Hierzu bekamen die Betreuer immer wieder neue Gruppen zugeteilt, mit Ausnahme von Frau Stegmaier, diese betreute die ganze Woche eine Anfängergruppe. Natürlich blieb auch Zeit für andere Freizeitmöglichkeiten, wie z.b das Erkunden der Stadt selbst. Hierbei spielte auch das Wetter mit, mit dem wir in dieser Woche sehr viel Glück hatten. Die Fahrt nach Hause verlief um einiges flüssiger als die Hinfahrt, da wir diesmal vom Stau verschont blieben, wodurch die Rückfahrt nur um die acht Stunden dauerte und wir alle wohlbehalten und erschöpft am Freitag um ca. 16.00 Uhr in Mannheim ankamen.

Fazit: Das Skilandheim stärkte die Stufengemeinschaft, denn auch über die Klassen hinaus konnten sich die Schüler besser kennenlernen. Insgesamt fanden alle Siebtklässler, dass das Skilandheim eine tolle Erfahrung war.

Xaver Kohlbrenner, Kl. 10b, JAG