Katholikentag 2016
100. Katholikentag 2016 in Leipzig
Der diesjährige Katholikentag war etwas ganz Besonderes: Zum einen war er der 100. und zum anderen war er in Leipzig, also in der Diaspora mit nur 4,5% Katholiken.
Für mich und meine Familie war er außerdem etwas Besonderes, weil wir nicht in einem Hotel oder in einer, wie für den Katholikentag üblich, Schule übernachtet haben, sondern in einer Flüchtlingsunterkunft. Cateringservice und Wachpersonal, 24 Männer pro Schicht, alles war da, nur keine Flüchtlinge. So war es möglich, Katholikentagsbesucher in der vom Deutschen Roten Kreuz geführten Flüchtlingsunterkunft unterzubringen.
Da alle sogenannten Zentren sehr nahe beieinander lagen, konnte man sie sehr leicht zu Fuß erreichen. Nicht nur das „Jugendzentrum“, das im evangelischen Gemeindezentrum lag und das „Zentrum für Familie und Generationen“ waren für mich interessant. Im Zentrum der einzelnen Orden konnte man zum Beispiel bei den Ursulinen eine Postkarte schreiben. (Wir haben auch eine an die Schule geschrieben.) Auch der Misereor-Truck, in dem man sich wie ein Flüchtling auf die „Flucht“ machen und selbst Entscheidungen treffen konnte war lehrreich. Wussten Sie zum Beispiel, dass beim Flüchten am ehesten Zeugnisse und Ausweis mitgenommen werden sollten, damit man sich ausweisen und eine Arbeit suchen kann?
Aber auch ein von der St. Georggemeinde Leipzig organisiertes Fußballturnier fand statt. Am Abschlussabend konnte man sich gepackte Picknickkörbe kaufen und diese an langen Tischen in der Innenstadt mit anderen Teilnehmern und Leipziger Bürgern teilen.
Es war wieder ein lebendiger Katholikentag mit vielen Angeboten für Jugendliche und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Katholikentag 2018 in Münster, bei dem ich hoffentlich auch wieder ein paar bekannte Gesichter treffen werde.
Leopold Kohlbrenner, Kl. 9a
Der diesjährige Katholikentag war etwas ganz Besonderes: Zum einen war er der 100. und zum anderen war er in Leipzig, also in der Diaspora mit nur 4,5% Katholiken.
Für mich und meine Familie war er außerdem etwas Besonderes, weil wir nicht in einem Hotel oder in einer, wie für den Katholikentag üblich, Schule übernachtet haben, sondern in einer Flüchtlingsunterkunft. Cateringservice und Wachpersonal, 24 Männer pro Schicht, alles war da, nur keine Flüchtlinge. So war es möglich, Katholikentagsbesucher in der vom Deutschen Roten Kreuz geführten Flüchtlingsunterkunft unterzubringen.
Da alle sogenannten Zentren sehr nahe beieinander lagen, konnte man sie sehr leicht zu Fuß erreichen. Nicht nur das „Jugendzentrum“, das im evangelischen Gemeindezentrum lag und das „Zentrum für Familie und Generationen“ waren für mich interessant. Im Zentrum der einzelnen Orden konnte man zum Beispiel bei den Ursulinen eine Postkarte schreiben. (Wir haben auch eine an die Schule geschrieben.) Auch der Misereor-Truck, in dem man sich wie ein Flüchtling auf die „Flucht“ machen und selbst Entscheidungen treffen konnte war lehrreich. Wussten Sie zum Beispiel, dass beim Flüchten am ehesten Zeugnisse und Ausweis mitgenommen werden sollten, damit man sich ausweisen und eine Arbeit suchen kann?
Aber auch ein von der St. Georggemeinde Leipzig organisiertes Fußballturnier fand statt. Am Abschlussabend konnte man sich gepackte Picknickkörbe kaufen und diese an langen Tischen in der Innenstadt mit anderen Teilnehmern und Leipziger Bürgern teilen.
Es war wieder ein lebendiger Katholikentag mit vielen Angeboten für Jugendliche und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Katholikentag 2018 in Münster, bei dem ich hoffentlich auch wieder ein paar bekannte Gesichter treffen werde.
Leopold Kohlbrenner, Kl. 9a

