Flüchtlingshilfe
Niemandem fällt es leicht sein Heimatland zu verlassen. Und doch befinden sich weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie flüchten vor Krieg, Terror, Armut, politischer oder religiöser Verfolgung. Auf ihrer Flucht riskieren sie oftmals ihr Leben und der Traum von einem sicheren Zuhause treibt sie ständig an, neue Risiken einzugehen. Wenn die Familien an ihrem Ziel in Europa angekommen sind, hoffen und wollen sie meistens nur eines: Eine Perspektive.
Aus diesem Grund ist es die Aufgabe eines jeden Einzelnen von uns diese Menschen in unserer Heimat willkommen zu heißen, ihnen zu helfen ein Teil unserer Gesellschaft zu werden und ihnen damit ein Stück Heimat abzugeben.
Und um eben jene Aufgabe zu erfüllen, haben wir uns am UGM dazu entschlossen eine Spendenaktion für Flüchtlinge zu organisieren. Marina Diamanti und ich, Katharina Vasilakis, riefen die Aktion ins Leben, nachdem die Flüchtlingskrise im Sommer dieses Jahres ihren Höhepunkt nahm. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick und besuchten den Caritas-Verband in Mannheim. Dort leitete man uns an die Stelle der "youngcaritas" weiter, wo wir mit der Hilfe von Franziska Buckenmaier, der Vorsitzenden, die nächsten Schritte planen konnten. Unsere Idee nahm schnell Gestalt an, sodass wir am nächsten Tag unsere Direktorin Frau Grimm mit einem ersten Entwurf des Konzeptes besuchten. Alle drei begeistert von der geplanten Aktion, einigten wir uns auf ein Datum und die Organisationsphase begann. Bis zum 9. Oktober, an dem die Spendensammlung stattfinden sollte, waren es stressige Wochen voller Termine und Absprachen, doch der Unterstützung von "youngcaritas" und unserer Schule konnten wir uns immer gewiss sein.
Als der Tag kam, waren wir gespannt wie viel denn nun zusammen kommen würde. Wir hatten beschlossen eine Sachspende zu organisieren: Winterkleidung, Schulmaterial und Fahrräder waren gewünscht, da diese Sachen in vielen Familien dringend benötigt wurden. Von 13.30 bis 15.00 Uhr wurden alle Spenden angenommen. Dazu bauten wir mit vielen engagierten Helferinnen und Helfern eine Theke im Foyer auf, über die die Sachen gereicht wurden, sodass an den hinteren Tischen das Sortieren von Schuhen, Jacken, Pullis und Hosen nach Geschlecht und Größe beginnen konnte. Am Ende der Spendenannahme waren alle Tische voll, an den Wänden des Foyers reihten sich jede Menge Fahrräder und das großartige Engagement der Helfer aus der gesamten Oberstufe der Schule und vieler Lehrern war überwältigend. Fast alle blieben länger als ihre geplante Schicht, sodass wir um 16.30 Uhr fertig waren und erschöpft, aber überglücklich das zum Bersten volle Foyer betrachteten.
Nun mussten die Sachen am Samstagmorgen noch verteilt werden: Ein Teil sollte an "European Homecare", eine Landeserstaufnahme für Flüchtlinge, der zweite Teil an die Hilfsorganisation "die Zwölf Apostel" und schließlich noch ein großer Teil der Spenden an ausgewählte Familien in der Asylunterkunft des Benjamin-Franklin-Villages. Freiwillige Fahrer fanden sich sofort und so machten wir uns mit kleinen Transportern auf den Weg zu den verschiedenen Organisationen. Die direkte Abgabe der Spenden an die Familien im Benjamin-Franklin-Village war uns allen ein besonderes Anliegen: Wir besaßen nämlich eine Liste mit rund 100 Familiennamen der Bewohner, auf denen auch ihre jeweiligen Wünsche aufgelistet waren. So konnten wir zum Beispiel vielen Kindern und Jugendlichen ihren Traum von einem Fahrrad ermöglichen, damit sie morgens zur Schule fahren können, statt den ganzen Weg in der Kälte zu Fuß zurücklegen zu müssen. Alle Kinder sprachen schon sehr gut deutsch, sodass sie uns bei dem Verteilen der Tüten behilflich waren und sich herzlichst bei uns bedankten. Viele zogen gleich ihre neuen Winterschuhe an oder drehten große Runden mit ihrem neuen Bobycar.
Am Ende des Tages blickten wir auf glückliche und dankbare Familien, strahlende Kinderaugen, leere Transportwagen und auf zwei erfolgreiche Tage. Wir bedanken uns sehr bei allen Lehrerinnen und Lehrern, bei den Helferinnen und Helfern der Oberstufe, der "Eine-Welt-AG", der "SOR-AG", der Leiterin der "youngcaritas", Franziska Buckenmaier, und der Schulleitung für die große Unterstützung!
Katharina Vasilakis, KS 2
Aus diesem Grund ist es die Aufgabe eines jeden Einzelnen von uns diese Menschen in unserer Heimat willkommen zu heißen, ihnen zu helfen ein Teil unserer Gesellschaft zu werden und ihnen damit ein Stück Heimat abzugeben.
Und um eben jene Aufgabe zu erfüllen, haben wir uns am UGM dazu entschlossen eine Spendenaktion für Flüchtlinge zu organisieren. Marina Diamanti und ich, Katharina Vasilakis, riefen die Aktion ins Leben, nachdem die Flüchtlingskrise im Sommer dieses Jahres ihren Höhepunkt nahm. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick und besuchten den Caritas-Verband in Mannheim. Dort leitete man uns an die Stelle der "youngcaritas" weiter, wo wir mit der Hilfe von Franziska Buckenmaier, der Vorsitzenden, die nächsten Schritte planen konnten. Unsere Idee nahm schnell Gestalt an, sodass wir am nächsten Tag unsere Direktorin Frau Grimm mit einem ersten Entwurf des Konzeptes besuchten. Alle drei begeistert von der geplanten Aktion, einigten wir uns auf ein Datum und die Organisationsphase begann. Bis zum 9. Oktober, an dem die Spendensammlung stattfinden sollte, waren es stressige Wochen voller Termine und Absprachen, doch der Unterstützung von "youngcaritas" und unserer Schule konnten wir uns immer gewiss sein.
Als der Tag kam, waren wir gespannt wie viel denn nun zusammen kommen würde. Wir hatten beschlossen eine Sachspende zu organisieren: Winterkleidung, Schulmaterial und Fahrräder waren gewünscht, da diese Sachen in vielen Familien dringend benötigt wurden. Von 13.30 bis 15.00 Uhr wurden alle Spenden angenommen. Dazu bauten wir mit vielen engagierten Helferinnen und Helfern eine Theke im Foyer auf, über die die Sachen gereicht wurden, sodass an den hinteren Tischen das Sortieren von Schuhen, Jacken, Pullis und Hosen nach Geschlecht und Größe beginnen konnte. Am Ende der Spendenannahme waren alle Tische voll, an den Wänden des Foyers reihten sich jede Menge Fahrräder und das großartige Engagement der Helfer aus der gesamten Oberstufe der Schule und vieler Lehrern war überwältigend. Fast alle blieben länger als ihre geplante Schicht, sodass wir um 16.30 Uhr fertig waren und erschöpft, aber überglücklich das zum Bersten volle Foyer betrachteten.
Nun mussten die Sachen am Samstagmorgen noch verteilt werden: Ein Teil sollte an "European Homecare", eine Landeserstaufnahme für Flüchtlinge, der zweite Teil an die Hilfsorganisation "die Zwölf Apostel" und schließlich noch ein großer Teil der Spenden an ausgewählte Familien in der Asylunterkunft des Benjamin-Franklin-Villages. Freiwillige Fahrer fanden sich sofort und so machten wir uns mit kleinen Transportern auf den Weg zu den verschiedenen Organisationen. Die direkte Abgabe der Spenden an die Familien im Benjamin-Franklin-Village war uns allen ein besonderes Anliegen: Wir besaßen nämlich eine Liste mit rund 100 Familiennamen der Bewohner, auf denen auch ihre jeweiligen Wünsche aufgelistet waren. So konnten wir zum Beispiel vielen Kindern und Jugendlichen ihren Traum von einem Fahrrad ermöglichen, damit sie morgens zur Schule fahren können, statt den ganzen Weg in der Kälte zu Fuß zurücklegen zu müssen. Alle Kinder sprachen schon sehr gut deutsch, sodass sie uns bei dem Verteilen der Tüten behilflich waren und sich herzlichst bei uns bedankten. Viele zogen gleich ihre neuen Winterschuhe an oder drehten große Runden mit ihrem neuen Bobycar.
Am Ende des Tages blickten wir auf glückliche und dankbare Familien, strahlende Kinderaugen, leere Transportwagen und auf zwei erfolgreiche Tage. Wir bedanken uns sehr bei allen Lehrerinnen und Lehrern, bei den Helferinnen und Helfern der Oberstufe, der "Eine-Welt-AG", der "SOR-AG", der Leiterin der "youngcaritas", Franziska Buckenmaier, und der Schulleitung für die große Unterstützung!
Katharina Vasilakis, KS 2

