Religionsunterricht einmal anders
Es ist naheliegend, dass vor Pfingsten im Religionsunterricht die Feier des Pfingstfestes und der Heilige Geist zur Sprache kommen. In diesem Zusammenhang gibt es die Möglichkeit, den Unterricht ganzheitlich zu gestalten. Mit Legematerialien, bestehend aus farbigen Tüchern und Filzplättchen, wird die Pfingstgeschichte unter Anleitung des Lehrers zusammen mit den Schülern entwickelt. Es entsteht somit ein Bodenbild, das das Geschehen von Pfingsten verdeutlicht.
Ausgehend von der Situation, dass Jesus nach Christi Himmelfahrt nicht mehr unter den Jüngern war, ihnen aber den Beistand, wobei sie da noch nicht wissen, wovon die Rede ist, verheißen hat. _Ein Haus aus grauen Tüchern wird auf den Boden gelegt und die Schüler äußern dazu, indem sie Begriffe wie Verben und Adjektive benennen, mit denen sie die Farbe in Verbindung bringen und somit eine gewisse Stimmung aufgebaut wird. In dieses Haus werden ein weißes Deckchen und darum herum bunte Kreise aus Filz gelegt, die die Jünger und Maria symbolisieren, die sich in diesem Haus versammelt haben. Das Haus wird von schwarzen Tüchern eingerahmt, die die Angst und Trauer, Einsamkeit und Leere der Jünger ausdrücken sollen. Einige Schülerinnen und Schüler erhalten rote, orangefarbene und gelbe Chiffontücher, die die Feuerzungen symbolisieren- Gegenwart Gottes- und andere Schüler hellblaue und weiße Tücher, die das Brausen des Sturmes verdeutlichen sollen.
Nach dieser Rahmengestaltung wird die Pfingstgeschichte Apg 2 vorgetragen und an den entsprechenden Stellen legen die Schüler ihre Chiffontücher von innen nach außen an die Filzplättchen- was das Erfüllt sein von Gottes Geist ausdrückt. Danach werden die schwarzen Tücher aufgebrochen- Zeichen aus Angst wird Mut- die Leere und Trauer und Einsamkeit ist weggefegt worden.
Die Pfingstgeschichte wird danach noch einmal im Zusammenhang gelesen und die Bedeutung des Inhalts, vor allem der Symbole, besprochen.
Am Ende der Unterrichtseinheit erhalten alle Schüler zur Vertiefung ein Arbeitsblatt mit der Pfingstgeschichte in Bildern zum Ausmalen.
Diese visuelle Darstellung hat den Vorteil, dass sie sich in der Erinnerung der Schüler verfestigt und es in dem darauffolgenden Jahr einfacher ist, das Pfingstereignis abzurufen.
Schülern wie auch dem Unterrichtenden macht diese Methode viel Freude, um nicht zu sagen Spaß, denn alle sind ganzheitlich eingebunden.
Sr. Regina Hunder, OSU
Ausgehend von der Situation, dass Jesus nach Christi Himmelfahrt nicht mehr unter den Jüngern war, ihnen aber den Beistand, wobei sie da noch nicht wissen, wovon die Rede ist, verheißen hat. _Ein Haus aus grauen Tüchern wird auf den Boden gelegt und die Schüler äußern dazu, indem sie Begriffe wie Verben und Adjektive benennen, mit denen sie die Farbe in Verbindung bringen und somit eine gewisse Stimmung aufgebaut wird. In dieses Haus werden ein weißes Deckchen und darum herum bunte Kreise aus Filz gelegt, die die Jünger und Maria symbolisieren, die sich in diesem Haus versammelt haben. Das Haus wird von schwarzen Tüchern eingerahmt, die die Angst und Trauer, Einsamkeit und Leere der Jünger ausdrücken sollen. Einige Schülerinnen und Schüler erhalten rote, orangefarbene und gelbe Chiffontücher, die die Feuerzungen symbolisieren- Gegenwart Gottes- und andere Schüler hellblaue und weiße Tücher, die das Brausen des Sturmes verdeutlichen sollen.
Nach dieser Rahmengestaltung wird die Pfingstgeschichte Apg 2 vorgetragen und an den entsprechenden Stellen legen die Schüler ihre Chiffontücher von innen nach außen an die Filzplättchen- was das Erfüllt sein von Gottes Geist ausdrückt. Danach werden die schwarzen Tücher aufgebrochen- Zeichen aus Angst wird Mut- die Leere und Trauer und Einsamkeit ist weggefegt worden.
Die Pfingstgeschichte wird danach noch einmal im Zusammenhang gelesen und die Bedeutung des Inhalts, vor allem der Symbole, besprochen.
Am Ende der Unterrichtseinheit erhalten alle Schüler zur Vertiefung ein Arbeitsblatt mit der Pfingstgeschichte in Bildern zum Ausmalen.
Diese visuelle Darstellung hat den Vorteil, dass sie sich in der Erinnerung der Schüler verfestigt und es in dem darauffolgenden Jahr einfacher ist, das Pfingstereignis abzurufen.
Schülern wie auch dem Unterrichtenden macht diese Methode viel Freude, um nicht zu sagen Spaß, denn alle sind ganzheitlich eingebunden.
Sr. Regina Hunder, OSU

