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"Tradition bedeutet nicht, die Asche zu bewahren, sondern viemehr die Flamme weiter zu tragen ..."

Grundstein ist Anfang, ist frohes Beginnen: Richtfest und feierliche Grundsteinlegung am UGM

„Grundstein ist Anfang, Grundstein ist Richtung und Grundstein ist Tragkraft.“ So lauten die wohl einprägsamsten Aussagen des Segensgebetes von 1952 zur Grundsteinlegung des Mannheimer Ursulinenklosters. Mit diesem Bau wagten die nach dem Krieg aus Schweidnitz vertriebenen Ursulinen damals in Mannheim einen wichtigen Schritt in die Zukunft.

Kloster macht Schule – vieles bleibt erhalten

Nun entsteht an der Stelle, an der damals das Kloster gebaut worden war ein neues Schulgebäude mit sechs Klassenzimmern und einem Musiksaal. Der Grundstein des Klostergebäudes, in welchem sich ein Meditationstext, eine Urkunde, ein Seelsorgebrief, zwei Medaillen und ein kleines Benedictuskreuz befanden, soll an der Schnittstelle zwischen Konventgebäude und Neubau wieder eingesetzt werden. Erweitert um einige Dokumente und Andenken aus dem Jahr 2014.

Schnittstelle zwischen Tradition und Erneuerung

Am 15. Mai wurde die Grundsteinlegung gemeinsam mit dem Richtfest von der Schulgemeinschaft des Ursulinen-Gymnasiums gefeiert. Es gab ein abwechslungsreiches Programm, welches nach der herzlichen Begrüßung von Fr. OStD’ Grimm unter anderem die Segnung des Grundsteins durch Stadtdekan Karl Jung beinhaltete. Der Meditationstext aus dem Jahr 1952 wurde von Sr. Regina andächtig vorgetragen und gemeinsam mit einem neuen Meditationstext und einer neuen Urkunde, außerdem unserem Jahrbuch 2013, einem USB-Stick mit Artikeln und Bildern der Schulveranstaltungen, die 2014 stattgefunden haben, einem Foto der Schulleitung und Schwestern des Ursulinenordens Mannheim und den Kostbarkeiten aus dem Jahr 1952 in den Grundstein gelegt.

Nach der anschließenden Segnung durch Stadtdekan Hr. Jung, wurde die Feier durch Bitten und Wünsche von Sr. Oberin Petra Glowik, dem Stiftungsdirektor Dietfried Scherer, den Architekten Hr. C. Franck und Hr. C. Brückmann, der Vorsitzenden des EBR, Fr. Claudia Dieing sowie von den Schülersprechern und Herrn Helfmann, unserem Hausmeister, ergänzt.
Durch das traditionell säkulare und eindrucksvolle Klopfen auf den Grundstein mit dem original silbernen Hammer des Kurfürsten Karl Philipp aus dem 18. Jahrhundert, welcher dem Tresor der Jesuiten entnommen und von Stadtdekan Jung zur Verfügung gestellt worden war, wurde die Feierlichkeit zu etwas ganz Besonderem.

Diesen bewegenden Programmpunkten schloss sich ein gemeinsamer Kanon an. Es folgte – ebenfalls nach alter Tradition - das Aufsetzen des Richtschmucks, der Richtspruch und Segen, welcher gemeinsam mit den kurzweiligen und virtuosen Auftritten des Lehrertrios und der Bläserklasse 6b die Stimmung auflockerte und auf einen abschließenden gemeinsamen Imbiss einstimmte.
Fr. Grimms Motto: ,,Am 1. September muss der Neubau fertig sein!“, bestätigte wiederholt die allgemeine Vorfreude auf das neue Gebäude, seine Räume und Möglichkeiten.
Maximilian Müller, 11b: ,,Die feierliche Grundsteinlegung weckt Zuversicht auf ein tolles neues Gebäude, in dem wir lernen, arbeiten aber auch Spaß haben können.“

Auf ein Schulleben mit Toleranz, Wertschätzung des Einzelnen und Respekt, in der Gegenwart, sowie in der Zukunft!

Lisa Jost, Kl. 11c

Eine Fotostrecke von Stefan Müller und Matthias Buss

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