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Sprich mit mir: Suchtprävention am UG

"Commander Chupa Chups bitte kommen" - Suchtpräventionsschauspiel "Sprich mit mir" am Ursulinen-Gymnasium

Am Dienstag, den 16. Oktober machten die Schauspieler des „Weimarer Kulturexpress“ auf ihrer Tour durch Deutschland auch am Ursulinen-Gymnasium halt.
Die Erwartung und das Interesse war von Anfang an sehr groß, und die Schauspieler wurden schon zu mit lautem Applaus begrüßt. Das gesamte Stück wurde von nur zwei Schauspielerinnen so interessant und vielfältig vermittelt, dass alle Zuschauer die anderthalb Stunden gespannt verfolgten.

Das Schauspiel „Sprich mit mir“ handelt von den Gefahren der neuen Medien und von Online-Rollenspielen, wie z. B. „World of Warcraft“.
Eine Mutter zieht mit ihrer Tochter Jule in eine andere Stadt. Für das Mädchen ist vieles unbekannt und sie hat Schwierigkeiten, sich in ihrer neuen Schule einzuleben. Die Mutter wiederum hat durch ihre neue Arbeit kaum noch Zeit mit Jule zu sprechen und bemerkt so lange Zeit nichts von den Problemen ihrer Tochter. Als Jule Geburtstag hat, bekommt sie einen Laptop geschenkt. Ihre Probleme in der neuen Schule werden größer, und sie beginnt sich immer mehr in die virtuelle Welt zurückzuziehen. Sie verbringt all ihre Freizeit vor dem Bildschirm und hat nur ausschließlich Freunde im Internet. Als sie anfängt die Schule zu schwänzen, wird zwar auch ihre Mutter aufmerksam, hat aber nicht die Kraft und den Mut die Sucht aktiv zu bekämpfen. Als Jules Computersucht schließlich so eskaliert, dass Jule die reale und virtuelle Welt nicht mehr auseinanderhalten kann, rennt sie im Glauben sich im Spiel zu befinden auf die Straße, wird angefahren und schwer verletzt.
Mit diesem offenen Ende bleibt dem Zuschauer Spielraum für eigene Interpretationen.

Unserer Meinung nach schafft es der Kulturexpress mit dem Stück „Sprich mit mir“ die Gefahren des World Wide Web glaubhaft, kindgerecht aber nicht verharmlosend zu zeigen. Wir denken, dass den Schülern der Klassen 6 und 7 in diesen anderthalb Stunden ein unterhaltsames, aber trotzdem warnendes und drastisches Beispiel von Computersucht und deren fatalen Folgen geboten wurde.
Den kleinen Zuschauern gefiel es sichtlich. Sie schauten die ganze Zeit gespannt zu und auch das Feedback nach der Vorstellung fiel durchweg positiv aus.
„Voll spannend!“, so Mara Jost aus der 7c.

In diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei den Schauspielerinnen des „Weimarer Kulturexpress“ bedanken, die den weiten Weg auf sich genommen haben, um den Schülern der sechsten und siebten Klassen diese unterhaltsamen anderthalb Stunden zu bieten und der Organisatorin, Frau Rösch-Wegener.

Fabienne Bosike, Tobias Günther, Kl. 10b
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Was einige der Zuschauer selbst dazu sagten ...

„Sprich mit mir“

Am 16.10.2012 führte der Weimarer Kultur-Express ein Theaterstück an unserer Schule vor. Es hieß „Sprich mit mir“ und handelte von Jule und ihrer Mutt

Jule lebt ohne ihren Vater bei ihrer Mutter, die viel arbeiten muss, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Jule muss als Kind oft allein zu Hause bleiben und ist sehr traurig. Meistens kann sie mit ihrer Mutter nur telefonieren, die nur selten Zeit, etwas mit ihr zu unternehmen, weil sie mit ihrer Arbeit sehr beschäftigt ist. Als Ersatz kauft die Mutter Jule einen Gameboy. Als sie 14 Jahre alt ist, ziehen sie in eine neue Stadt um.

Dort findet es Jule aber alles andere als schön, denn in ihrer Klasse wird sie von den anderen Schülern wegen ihrer Kleidung geärgert. Sie würde am liebsten wieder zurück nach Hause oder wenigstens am Wochenende ihre alte Freundin Elli besuchen gehen. Zu ihrem Geburtstag bekommt Jule dann von ihrer Mutter einen Laptop geschenkt. Sie ruft Elli sofort an, die sich freut und ihr rät, sich bei einem Computerspiel anzumelden, in dem sie sich immer virtuell treffen können. Aber dafür benötigt Jule nach kurzer Zeit auch schon die Kreditkarte ihrer Mutter, die sie sich heimlich besorgt.

Jule sitzt sehr lange vor dem Computer und wird immer abwesender. Ihre Mutter merkt das auch nach einigen Wochen und droht ihr, den Computer erst einmal wieder einzukassieren. Das lässt sich Jule nicht gefallen und macht einen riesigen Aufstand, bis ihre Mutter nachgibt. Doch als sie nach einigen Monaten auch noch bemerkt, dass Jule ihre Kreditkarte benutzt um davon das Computerspiel zu bezahlen, nimmt sie ihr den Computer ab. Das nützt aber nichts, denn Jule geht dann einfach in Internetcafés und schwänzt die Schule, weshalb sie auch dreimal von der Polizei aus dem Café abgeholt und in die Schule gebracht wird.
Als die Mutter merkt, dass ihre Maßnahme nichts bringt, gibt sie Jule den Laptop zurück. Doch das ist auch keine Lösung, denn jetzt sitzt diese wieder jeden Tag nur noch vor dem Computer. Als ihrer Mutter aber eines Tages ein Brief in die Hände fällt, in dem steht, dass Jule nicht gut mit ihren Mitschülern umgeht und wegen ihrer Noten versetzungsgefährdet ist, ergreift sie harte Maßnahmen und zieht den Computer wieder ein. Jule will sich das nicht gefallen lassen und rennt weg. Dabei passt sie nicht auf und ist schon so in ihrer Computerwelt versunken, dass sie Autos nicht mehr wahrnimmt und von einem erfasst wird, als sie über die Straße rennt.

Jule muss zwei Monate im Krankenhaus liegen. Danach lebt sie bei ihrem Vater, ohne Computer, Fernseher, oder Handy, und macht eine Therapie gegen Computersucht.
Uns hat das Theaterstück sehr gut gefallen und wir würden gerne noch ähnliche Stücke sehen. Wir haben außerdem daraus gelernt, dass man sich selbst Grenzen setzen sollte.

Jonas, Celina und Diana, Kl. 6a

Kurzkritiken

Ein Mädchen namens Jule zieht mit ihrer Mutter in eine neue Stadt, denn die Mutter hat dort eine neue Arbeit gefunden. Doch Jule wird in der Schule gemobbt. Sie möchte mit ihrer Mutter darüber reden, doch diese ist viel zu viel mit ihrer Arbeit beschäftig und Jule will ihr nicht noch mehr Sorgen machen. Als Jule Geburtstag hat, schenkt ihre Mutter ihr einen Laptop. Als sie anfängt, mit ihrer Freundin Elli zu chatten, wird sie süchtig. Ihre Mutter merkt nicht, dass Jule süchtig ist, denn sie ist mit ihrer Arbeit zu beschäftigt. Doch als Jule ihrer Mutter Geld klaut, in der Schule schläft, weil sie nachts Zuhause chattet und ihre Mutter Briefe von der Bank und der Schule bekommt, nimmt sie Jule den Laptop weg. Doch ob das hilft…

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, denn erstens haben sie gezeigt, dass man aufpassen soll, nicht zu viel Computer zu spielen und wie schnell das geht. Zweitens wurde ein bisschen von Mobbing geredet, das fand ich gut und es hat mit unserer Schule zu tun: Schule ohne Rassismus Schule mit Courage!

Von Alena Piesch, Kl. 6c
Wir fanden das Theaterstück gut, da es sehr informativ war. Wir haben sehr viel über die Folgen von Computersicht gelernt. Wie man sich verhält, um dies zu unterbinden und was man tut, wenn es schon sie weit gekommen ist. Ebenfalls wurden wir darüber informiert, was die Aufgaben der Mutter, des Kindes der Freunde und anderer Familienmitglieder sind um ihm zu helfen.
Ebenfalls gut fanden wir, dass alles gut zu verstehen war und anschaulich erklärt wurde. Die Fragen, die wir nach dem Theaterstück stellen durften, fanden wir sehr sinnvoll, da wir nochmal Unverstandenes nachfragen konnten.

Von Valentin Theobald, Kl. 7c