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Dobry Den, Prague

Studienfahrt nach Prag - Ma kann net sage, dass es net schää war

Mr Millers 12a in PragueAm Montagmorgen des 24. Septembers ging es für die Kursstufe 2 mit dem Zug in die Hauptstadt der tschechischen Republik, begleitet von Frau Bartaune, Frau Hürster-Bauer und Herr Müller. Nach einer langen Reise abends angekommen war ein Spaziergang an der Moldau geplant doch dieser musste leider ausfallen und so wurde der Abend auf den Zimmern im Hotel genossen. Doch am nächsten Morgen bekamen wir durch eine Stadtführung schon einen Einblick in das wunderschöne Prag mit vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten wie den Altstadtring, den Wenzelsplatz, die Wenzelbrücke und vielen weiteren Gebäuden. Vertieft wurde dieser Einblick noch durch von uns Schülern vorbereitete Referate, die uns nähere Informationen beispielsweise zur Sprache oder Architektur lieferten. Der Abend des ersten Tages stand uns zur freien Verfügung und die Lehrer boten uns an, uns das literarische Cafe „Slavia“ am Ufer der Moldau zu zeigen.

Ein Besuch nach Theresienstadt und eine Führung durch das Konzentrationslager war Programmpunkt des zweiten Tages. Uns wurde das gesamte Gelände gezeigt und zum Abschluss schauten wir einen kurzen Film zum Thema „Leben im KZ“ an. Zurück in Prag angekommen hatten wir ein wenig Freizeit bis weitere Referate folgten.
Am dritten Tag ging es dann über die Moldau zur Kleinseite Prags, einem sehr malerischen Viertel. Von dort aus stiegen wir auf den Berg Hradschin und schauten uns die Burg an, die die offizielle Residenz des Präsidenten ist und den Veitsdom, das größte Kirchengebäude Tschechiens. Schon von dort aus konnten wir eine wunderschönen Blick über Prag genießen, doch noch beeindruckender war sie vom Hügel Petřín aus, auf dem sich ein Aussichtsturm befindet. Außerdem konnte man dort noch das Spiegelkabinett besuchen. So ein Ausflug auf den Berg macht hungrig und so gingen wir gemeinsam in das typisch böhmisches Restaurant „U Glaubicu“, in dem wir uns alle stärkten und neue Energie sammelten. Der Nachmittag und Abend war frei für uns und viele haben beschlossen, in die Stadt zu gehen und eine Bar aufzusuchen, denn Prag bietet viele Möglichkeiten, einen schönen Abend zu genießen wie zum Beispiel in der sehr modernen Bar „La Musica“ oder in einem Biergarten an den Ufern der Moldau. Am fünften und letzten Tag unserer Studienreise erkundeten wir „Josefstadt“, das „Jüdische Viertel“ Prags. Dort besuchten wir zahlreiche Synagogen und den jüdischen Friedhof mit seinen vielen Gräbern. Bis zum Abendessen hatten wir genug Freizeit, um letzte Einkäufe in den Malls zu machen, ein bisschen in der Stadt spazieren zu gehen oder einfach nur an der Moldau zu sitzen und die Sonne zu genießen. Nach dem Abendessen machten wir alle gemeinsam eine Bootstour auf der Moldau und bekamen einen tollen Einblick in das „Prague by night“ mit dem hell erleuchteten Hradschin und dem Vollmond über uns. Anschließend durften wir den Rest des Abends nach freier Wahl genießen und durften sogar ein bisschen länger in der Stadt bleiben, was jeder ausnutze.
Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder von Prag Abschied nehmen.

Uns blieben sehr viele positive Eindrücke und tolle Erinnerungen an eine schöne gemeinsame Zeit in einer wunderschönen Stadt. „Ich habe mich in die Stadt verliebt!“, stellte Lara (12a) am Ende fest und auch Louise (12a) war sehr beigeistert von der Studienfahrt: „Ma kann net sage, dass es net schää war!“

Agata Szubert, Kl. 12a
WenzelsplatzAltstädterringJüdischer FriedhofDie 12aMa VlastWay back home
 

Auch die 12b war begeistert ...

Auf den Spuren Kafkas - eine Studienfahrt nach Prag (24. bis 29. September)

AhoiAm Montag, den 24. September 2012, hieß es für die gesamte Kursstufe 12: " Auf geht´s nach Prag". Während unserer 5-tägigen Studienfahrt, welche von Frau Bartaune, Frau Hürster-Bauer und Herr Müller begleitet und organisiert wurde, lernten wir die vielen verschiedenen Facetten Prags kennen. Nach zehn Stunden Zugfahrt, waren wir endlich in der tschechischen Hauptstadt angekommen. Wir ließen den restlichen Abend, mit einem kleinen Spaziergang, rund um unser Hotel "Oslanka" ausklingen.
Eine 3-stündige Stadtführung, die von einer Reiseführerin begleitet wurde, stand gleich am nächsten Morgen auf dem Programm. Durch diese, und durch eigene für die Studienfahrt zusammengestellte Referate, erfuhren wir vieles über die Prager Stadtgeschichte, Franz Kafka und verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Tag endete, je nach Lust und Laune, entweder im Glaubicu, einer bekannten Bierwirtschaft mit einem schönen Maß Kozel (tschechisches Braunbier), oder im Hotel.
Am dritten Tag stand für uns der Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt auf dem Programm, und anschließend fuhren wir dann, mit unserem Bus, zu dem dazugehörigen Krematorium in der Nähe des KZs. Nach einem doch etwas anstrengenden Morgen, sammelten wir neue Energie bei diversen, sehr gehaltvollen, böhmischen Mahlzeiten. Danach ging es mit einigen Referaten einzelner Schüler weiter.

"Weniger Kultur- mehr Natur", stand auf dem Plan des vierten Tages. Angekommen auf dem Berg Hradschin, besichtigten wir das größte Burgareal der Welt, den sogenannten "Prazsky hrad" (Prager Burg). Anschließend wanderten wir zu einem kleinen Eifelturm, der auf der anderen Seite des Berges stand. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Prag und die umliegende Natur. Anschließend verirrten wir uns noch in einem Spiegelkabinett...
Der Abend stand uns zur freien Verfügung, und so gingen einige entweder wieder in die Bierwirtschaft "Glaubicu" oder feierten in einer ,,Kuba-Bar". Das Leben und Wirken Kafkas war am Vormittag des vorletzten Tages an der Reihe. Wir hielten uns hauptsächlich in dem ehemaligen jüdischen Viertel "Josefov" auf, wo sich unter anderem das Geburtshaus Kafkas, der jüdische Friedhof und verschiedene Synagogen befinden. Am Nachmittag ließen die meisten von uns ihre letzten Kronen beim "Shoppen" in einem Einkaufszentrum, oder am Wenzelsplatz (Mittelpunkt Prager Neustadt). Mit einem letzten gemeinsamen Abendessen und einer Fahrt auf der Moldau, endete das offizielle Programm unserer Lehrer. Im Anschluss, feierten wir noch das Ende einer gelungenen Studienfahrt in der größten Disko Mitteleuropas.

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von einer wunderschönen Stadt. Ein besonderer Dank gilt hierbei noch unseren Lehrern, Frau Bartaune, Frau Hürster-Bauer und Herr Müller, die durch ihr Engagement, die Studienfahrt erst möglich gemacht haben.

Lisa Zirjacks, Kl. 12b
Aussicht von der KarlsbrückeDer St VeitsdomDie BurgKozel - unser BierDie 9 - unsere BahnGoldene Stadt