Ins Machtzentrum der Bundesrepublik eingetaucht: Neigungskurs Gemeinschaftskunde erkundet das politische Berlin
Es hat wohl niemand so wirklich damit gerechnet, dass aus der spontan entstandenen Idee einer Berlinexkursion tatsächlich etwas wird. Doch dadurch, dass wir kurzerhand durch die Bemühungen unserer Mitschülerin Dastan von einem Bundestagsabgeordneten der Partei „Die Linke“ in den Deutschen Bundestag eingeladen wurden. Schon einmal vor Ort, sollten noch etliche weitere Ziele des poltischen Berlins folgen.
Vor den informationsreichen Tagen führten uns am ersten Abend die so genannten Greeter, die Herr Ohl für uns organisiert hatte, zu der wohl coolsten Currywurst-Bude Berlins – nämlich dem „Curry 66“. Nachdem wir uns dort den Magen durch das Berliner Traditionsessen schlechthin vollgeschlagen hatten, war der Chef wohl so gut gelaunt, dass er uns sein ganzes Repertoire an höllisch scharfen Saucen probieren ließ. (Und das gratis ; Pluspunkt für die Berliner Gastfreundschaft!)
Am nächsten Tag stand morgens die Besichtigung des Bundestages auf dem Plan. Nach vielen Versuchen, vor dem geschichtsträchtigen Gebäude ein vernünftiges „Sprungbild“ zu schießen, wurden wir nach einer strengen Sicherheitskontrolle auf die Besuchertribüne des Bundestages geführt. Dort lauschten wir unter anderem Reden von dem Spitzenkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, oder auch Wolfgang Schäuble. Danach hatten wir die Gelegenheit, Michael Schlecht von der Linken unsere nun angestauten Fragen zum Leben eines Bundestagsabgeordneten zu stellen. Der Zufall wollte es, dass am gleichen Tag noch eine namentliche Abstimmung anstand, so dass wir am Ende unseres Besuchs noch einen Blick auf die nun komplett gefüllte Regierungsbank werfen konnten.
Danach wurde unsere Gruppe durch das politische Berlin geführt. Dabei konnten wir auch den Abgeordnetenkindergarten sehen und erhielten Informationen zu den Bürogebäuden der Abgeordneten.
Ein spezieller Dank gilt an dieser Stelle vor allem Alexander Widera, der uns mit seinem außerordentlichen Talent durch die U-Bahn-Dschungel und das ÖPNV-Gewirr Berlins immer zielstrebig zum nächsten Programmpunkt führte.
Am Abend des 17. Januar genossen wir eine spannende Führung durch eine Atomschutzbunkeranlage Berlins. Der Bunkerexperte Jean-Babtiste Schöneberger avancierte durch seinen genial trockenen Humor wohl zum beliebtesten Führer unserer Exkursion. Die Abende standen uns dann meist zur freien Verfügung, an denen wir Berlin auf eigene Faust erkunden konnten, bis wir uns wieder alle in der Jugendherberge trafen.
Ein Seminar in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand stand am nächsten Morgen auf unserem Plan. Dort erfuhren wir allerhand Spannendes rund um das Thema Widerstand im Dritten Reich und saßen sogar im Büro des Grafen Oberst von Stauffenberg. Als nächstes waren wir für eine Führung im Bundesrat und einem Rollenspiel bestellt, das wie folgt aussah: Jede Person unserer Gruppe verkörperte ein Bundesland im Bundesrat. Gemeinsam diskutierten wir dann unter dem Vorsitz Dastan Jasims die Problematik der steuerlichen Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe. Abends erkundeten wir noch das DDR-Museum.
An unserem letzten Morgen in der Bundeshauptstadt genossen wir eine Führung durch das pompöse Bundeskanzleramt, in dem wir unter anderem das Sitzungszimmer der Bundesregierung sahen oder auch die Staatsgeschenke (die zu je ca. einem Achtzigmillionstel uns gehören , wie wir erfuhren). Danach war uns noch Zeit gegeben, die letzten Stunden in Berlin in Kleingruppen zu genießen, bis wir dann mit sehr vielen tollen neuen Eindrücken aber auch wieder etwas müde in die geliebten Mannheimer Quadrate zurückfuhren.
An dieser Stelle möchte ich mich persönlich und wohl auch im Namen des ganzen Kurses bei Herrn Ohl und Frau Rummel bedanken, die uns (neben der Partei „Die Linke“) diese Reise ermöglicht haben, die für uns außerordentlich informativ aber auch spaßig und nachhaltig war.
Jeremias Otto, Kl. 12a
Vor den informationsreichen Tagen führten uns am ersten Abend die so genannten Greeter, die Herr Ohl für uns organisiert hatte, zu der wohl coolsten Currywurst-Bude Berlins – nämlich dem „Curry 66“. Nachdem wir uns dort den Magen durch das Berliner Traditionsessen schlechthin vollgeschlagen hatten, war der Chef wohl so gut gelaunt, dass er uns sein ganzes Repertoire an höllisch scharfen Saucen probieren ließ. (Und das gratis ; Pluspunkt für die Berliner Gastfreundschaft!)
Am nächsten Tag stand morgens die Besichtigung des Bundestages auf dem Plan. Nach vielen Versuchen, vor dem geschichtsträchtigen Gebäude ein vernünftiges „Sprungbild“ zu schießen, wurden wir nach einer strengen Sicherheitskontrolle auf die Besuchertribüne des Bundestages geführt. Dort lauschten wir unter anderem Reden von dem Spitzenkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, oder auch Wolfgang Schäuble. Danach hatten wir die Gelegenheit, Michael Schlecht von der Linken unsere nun angestauten Fragen zum Leben eines Bundestagsabgeordneten zu stellen. Der Zufall wollte es, dass am gleichen Tag noch eine namentliche Abstimmung anstand, so dass wir am Ende unseres Besuchs noch einen Blick auf die nun komplett gefüllte Regierungsbank werfen konnten.
Danach wurde unsere Gruppe durch das politische Berlin geführt. Dabei konnten wir auch den Abgeordnetenkindergarten sehen und erhielten Informationen zu den Bürogebäuden der Abgeordneten.
Ein spezieller Dank gilt an dieser Stelle vor allem Alexander Widera, der uns mit seinem außerordentlichen Talent durch die U-Bahn-Dschungel und das ÖPNV-Gewirr Berlins immer zielstrebig zum nächsten Programmpunkt führte.
Am Abend des 17. Januar genossen wir eine spannende Führung durch eine Atomschutzbunkeranlage Berlins. Der Bunkerexperte Jean-Babtiste Schöneberger avancierte durch seinen genial trockenen Humor wohl zum beliebtesten Führer unserer Exkursion. Die Abende standen uns dann meist zur freien Verfügung, an denen wir Berlin auf eigene Faust erkunden konnten, bis wir uns wieder alle in der Jugendherberge trafen.
Ein Seminar in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand stand am nächsten Morgen auf unserem Plan. Dort erfuhren wir allerhand Spannendes rund um das Thema Widerstand im Dritten Reich und saßen sogar im Büro des Grafen Oberst von Stauffenberg. Als nächstes waren wir für eine Führung im Bundesrat und einem Rollenspiel bestellt, das wie folgt aussah: Jede Person unserer Gruppe verkörperte ein Bundesland im Bundesrat. Gemeinsam diskutierten wir dann unter dem Vorsitz Dastan Jasims die Problematik der steuerlichen Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe. Abends erkundeten wir noch das DDR-Museum.
An unserem letzten Morgen in der Bundeshauptstadt genossen wir eine Führung durch das pompöse Bundeskanzleramt, in dem wir unter anderem das Sitzungszimmer der Bundesregierung sahen oder auch die Staatsgeschenke (die zu je ca. einem Achtzigmillionstel uns gehören , wie wir erfuhren). Danach war uns noch Zeit gegeben, die letzten Stunden in Berlin in Kleingruppen zu genießen, bis wir dann mit sehr vielen tollen neuen Eindrücken aber auch wieder etwas müde in die geliebten Mannheimer Quadrate zurückfuhren.
An dieser Stelle möchte ich mich persönlich und wohl auch im Namen des ganzen Kurses bei Herrn Ohl und Frau Rummel bedanken, die uns (neben der Partei „Die Linke“) diese Reise ermöglicht haben, die für uns außerordentlich informativ aber auch spaßig und nachhaltig war.
Jeremias Otto, Kl. 12a

