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„Wir sind (beim) Papst“

-Am 24.09.2011 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe nach Freiburg zur Jugendvigil. Unsere Gruppe bestand aus Frau Beetz, Frau Oettinger, Herrn Kneis, Herrn Schwarz und den Schülern Sophie Stolberg, Marius Wisker, Merle Wolff, Katharina Becker, Yorck von Rabenau, Alina Hügel, Katharina Kühberger und Julia Zeljkovic.
Da schon vorher Stau angekündigt war, haben wir uns schließlich um 11 Uhr morgens alle zusammen am Ursulinen-Gymnasium getroffen, konnten aber dennoch eine Vollsperrung auf der Autobahn nicht umgehen. Allerdings wussten wir die Zeit gut zu nutzen und veranstalteten ein Picknick mitten auf der Autobahn. Selbst der Fußweg von 15 Minuten konnte uns nicht von unserer Laune abhalten, sodass wir dann voller Vorfreude am Messegelände in Freiburg ankamen.
Wir waren tatsächlich bei den ersten Besuchern, sodass wir uns einen Platz in einer der ersten Reihen sichern konnten. Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, standen mehrere Stunden Wartezeit bevor. Das vom Veranstalter organisierte Programm war aber so gestaltet, dass es keinem langweilig wurde. kurz vor vier Uhr begrüßten uns die SWR 3 Moderatoren Anetta Politi und Volker Janitz und gaben nach einiger Zeit das Mikrofon an die Mannheimer Band Rathsfeld weiter. Sie spielten eine halbe Stunde, danach übernahm das Moderatorenduo wieder.

Vierzig Minuten, bevor der Papst eintreffen sollte, begann das Einsingen. Der Platz wurde immer voller und die Pilger unruhiger. Immer mehr Menschen drängten sich an den Absperrgittern entlang der Route, die das „Papamobil“ zurücklegen sollte. Als dann der Papst endlich auftauchte, brach die Menge in Jubel aus. Wir fanden das ziemlich beeindruckend, denn in diesem Moment jubelten 30.000 Menschen einem einzigen Mann zu, manche begannen sogar zu weinen. Auch wir waren fasziniert und spürten die Freude der Menschen um uns herum. Immer dort, wo der Papst vorbeifuhr, jubelten die Menschen besonders laut.
Nun folgte ein sehr schöner Gottesdienst, in dem besonders viele Jugendliche eingebunden waren. Am schönsten war die Stimmung, als die Sonne unterging. Es wurde von der Bühne aus Licht weiter von Kerze zu Kerze weitergegeben, wie in der Osternacht. Lautlos standen wir in der Menge im Dunkeln, schauten auf die Kerze in unseren Händen und lauschten dem Papst.

"Ihr seid das Licht."

Der Gottesdienst endete in fröhlicher, aber auch nachdenklicher Stimmung auf dem Platz, der sich langsam leerte.
Der Abend war perfekt: Die Gläubigen waren begeistert und die Schaulustigen zufrieden. Dieses Erlebnis, diese Stimmung und das Gefühl mit 30.000 anderen Jugendlichen zusammen gebetet zu haben, werden wir wohl nie wieder vergessen.

Unvergesslich

Katharina Kühberger, Kl. 10c und Julia Zeljkovic, Kl. 10a