Klasse 8c hilft beim Aufbruchsmosaik am Paradeplatzbrunnen
Am Freitag, den 18. Mai 2012, verpflichtete sich eine Gruppe aus 8 Schülerinnen und Schülern der Klasse 8c zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Dr.Oettinger gemeinsam am Paradeplatzbrunnen die Mitmachaktion zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zu betreuen. Wir konnten uns zunächst nicht vorstellen, was unsere Aufgabe genau sein sollte, bis wir dann vor Ort waren. Da gab es gelbe und blaue und rote Tonscherben sowie wasserresistente Eddings.Unsere Aufgabe war es, Passanten einzuladen, ihre Gedanken zum Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ auf einer Tonscherbe aufzuschreiben oder zu malen. Diese Scherben sollten dann nach Farben sortiert so auf eine Plane gelegt werden, dass das dort aufgemalte Motto in Großbuchstaben zu einem Mosaik vervollständigt würde.
Unsere erste Aufgabe bestand allerdings darin, diese Plane unter Wasser auf den Boden des Brunnens am Paradeplatz zu versenken. Dazu stiegen wir barfuß beherzt in den Brunnen und das unter akuter Rutschgefahr, also wirklich eine geeignete Aufgabe für furchtlose Achtklässler und ihre schicksalsergebene Lehrkraft.
Sobald die Plane platziert war, haben wir mutig Passanten und Katholikentagsbesucher angesprochen und um ihre Mitarbeit gebeten. Manchen Korb haben die Schüler und ihre Lehrerin schon bekommen, aber meist war es doch sehr erfreulich und man kam ins Gespräch. Kinder haben zum Teil Bilder auf die Tonscherben gemalt, manch kritische Kommentare waren dabei – insgesamt gesehen war es ein gelungenes Projekt. Unermüdlich haben die Jungs und Mädchen aus Klassenstufe 8 vier Stunden lang fremde Menschen angesprochen und motiviert mitzumachen. Sie haben ein super Engagement an den Tag gelegt, wie uns die Organisatorin dieser Mitmachaktion, Frau Müller, extra bestätigte.
Eine besondere Herausforderung war es, vom Erzbischof persönlich eine Scherbe beschriftet zu bekommen. Bene Wiemers hat sich gegen die Bodyguards durchgesetzt und tatsächlich eine Scherbe beschriften lassen mit dem Wunsch „Der Katholikentag sei ein Fest des Glaubens“. Schade nur, dass das Mosaik nicht für längere Zeit fixiert werden konnte – vielleicht wäre ein Mosaik, das nicht unter Wasser entsteht, sondern auf einer Platte mit Klebstoff fixiert wird, sinnvoller gewesen.Erschöpft waren wir nach 4 Stunden Arbeit dann aber auch sehr zufrieden, ein Großteil des Mosaiks bestückt zu haben, welches dann von weiteren Helfern zu Ende geführt wurde. Spaß hat es gemacht den Helfern Alexandra Jacobi, Florian Krämer, Juheon Lee, Larissa Obert, Markus Reis, Jakob Roth, Florian Schmitt, Bene Wiemers aus der Klasse 8c auf jeden Fall gemacht und bei einem nächsten Mal wären sie wohl wieder dabei.
E.Oettinger

