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„Sich zu neuen Ufern wagen“ - die Einweihung des Aufzugs mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

-Am Mittwoch, den 16 Mai 2012, pünktlich zum Auftakt des 98. Katholikentags in Mannheim, war es soweit und der lang erwartete Aufzug des Ursulinen-Gymnasiums wurde vom Erzbischof Dr. Robert Zollitsch eingeweiht.
In einer Ansprache dankte die Schulleiterin Frau Grimm dem Erzbischof, dass er trotz der sehr kurzfristigen Einladung, die Zeit gefunden hat, den Aufzug der Schule in Augenschein zu nehmen und schließlich zu weihen.
Noch kurze Zeit vor der Vollendung fragte man sich, ob die Bauarbeiten noch lange Zeit andauern würden. Doch schließlich haben sich die Bemühungen gelohnt und der von der Erzdiözese gestiftete Lift wurde gerade noch rechtzeitig fertig.
Ein großer Dank geht vor allem an die Schwestern Maria, Petra und Regina, die es allen Schülern des Ursulinen- Gymnasiums durch finanzielle Zuschüsse ermöglicht haben, eine kostenlose Eintrittskarte für den Katholikentag zu bekommen.
Auch die Architekten Herr Seidel Senior und Junior waren anwesend, um die erste Fahrt ihres Aufzugs mitzuerleben.

Was macht ein Aufzug in einer Schule?

Der Aufzug soll es auch körperbehinderten Kindern ermöglichen, das Ursulinen- Gymnasium zu besuchen, was eine Investition für die Zukunft und wegweisend für die Integration aller Menschen ist.
In der Ansprache des Erzbischofs machte dieser noch einmal klar, was es heutzutage heißt, zu glauben. Es heißt, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass wir respektvoll und liebenswürdig miteinander umgehen und vor allem Menschen helfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Das ist genau die Funktion, die der Fahrstuhl erfüllen soll.


Der Aufzug lenkt den Blick nach oben und schaut auf diejenigen Menschen, denen wir eine Chance geben wollen.
Zuletzt lobte der Bischof das Engagement der Schüler, die im Rahmen des Katholikentags aktiv waren.
Denn der Katholikentag in Mannheim ist unser aller Sache und ein besonderes Ereignis in Mannheim. Er ist ein Anlass, zum „nach vorne schauen“.

„Er hat´s geschafft!“

Nach der offiziellen Einweihung durch den Bischof und der Segnung aller Anwesenden wurde auch gleich eine Probefahrt unternommen, die letztendlich auch erfolgreich verlief: „Er hat´s geschafft!“- rief ein Schüler erleichtert. Begeistert fügte Erzbischof Zollitsch schließlich hinzu, dass es eine Ehre sei, einen großen Teil für die Integration körperbehinderter Menschen beizutragen. Aber selbst kleine Gesten seien Zeichen für den Aufbruch und jeder Schüler könne kleine Zeichen setzen.
So kann das kommende Wochenende nur noch ein großes Fest werden. „Jetzt starten wir in Freude!“
Nach dem Schlussgebet zeigten alle Anwesenden letztendlich mit einer Laola- Welle, dass man auch im Ursulinen-Gymnasium, gemäß des Mottos, „einen neuen Aufbruch wagen“ möchte.

Amélie Wurl, Kl. 13a