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Interview mit Ferdi Weinberger

Ferdinand Weinberger aus der Kursstufe I ist mit den Junioren der Mannheimer Tornados am 3. Oktober 2011 Deutscher Meister im Baseball geworden.

Amélie und Victoria:
Seit wann bist du aktives Mitglied bei den Tornados und wie kamst du auf Baseball?

Ferdinand Weinberger:
Ich spiele seit ich vier Jahre alt bin. Angefangen habe ich bei den „Amigos Mannheim“, dessen Verein vor einigen Jahren mit den „Tornados“ fusionierte. Der Großvater eines Freundes, Claus Helmig, brachte mich damals dazu.

Amélie und Victoria:
Wie oft trainierst du?

Ferdinand Weinberger:
Das ist unterschiedlich. Vor den Deutschen Meisterschaften waren es ungefähr drei Mal in der Woche.

Amélie und Victoria:
Wie war die Atmosphäre beim Spiel, bzw. beim Sieg der Deutschen Meisterschaften?

Ferdinand Weinberger:
Nachdem wir drei Jahre nicht gewonnen haben, war das ein sehr befriedigendes Gefühl zu siegen. Alle waren sehr stolz, da wir wirklich darum gekämpft haben. Es war auf jeden Fall die härteste Meisterschaft, die ich miterlebt habe.
Als das letzte Aus gemacht wurde, brach sofort Feierlaune aus, die noch Tage anhielt.

Amélie und Victoria:
Was bedeutet dir Baseball? Wie schätzt du die Popularität des Sports in Deutschland ein?

Ferdinand Weinberger:
In einem Land, in dem Fußball eine sehr große Rolle spielt, wird Baseball sehr leicht übersehen. Man kann es in etwa mit Rugby vergleichen. Dennoch gibt es zahlreiche Vereine, die in der Baseball-Bundesliga seit 1984 teilnehmen.
Höhepunkt meiner Karriere war die Teilnahme an den Europameisterschaften in Brünn, Tschechien, bei der wir den dritten Platz belegten.

Amélie und Victoria:
Welchen Einfluss hat dein USA-Aufenthalt in Sachen Baseball?

Ferdinand Weinberger:
Eigentlich gibt es keinen so großen Einfluss, wie man vielleicht denkt. Zwar habe ich nach dem Unterricht Baseball-Training gehabt und auch an Spielen am Wochenende teilgenommen, aber viel wichtiger wurde mir in dieser Zeit die Musik.

Amélie und Victoria:
Kannst du dir vorstellen eine Karriere als Baseballer zu starten? Wie sieht deine Zukunft aus?

Ferdinand Weinberger:
Mit der „Deutschen Meisterschaft“ habe ich mein letztes großes Ziel, welches ich mir vorgenommen habe, erreicht. Baseball werde ich zukünftig nur noch hobbymäßig weiterführen, da ich mittlerweile meiner Band, Jasber, einen größeren Stellenwert gebe. Als Schlagzeuger stecke ich viel Energie in Proben und Konzerte.

Vielen Dank für das Interview.

Das Interview führten Victoria Lamla und Amélie Wurl, Kl. 13