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Exkursion des Geographiekurses KS II

-„ExploHeidelberg Lernlabor"

Am 14. Dezember 2011 machten wir, der Geographie Grundkurs von Herr Reinhard, uns gemeinsam auf den Weg zum „ExploHeidelberg Lernlabor“. Dort wurden von der Praktikumsleiterin Dipl. Biol. Bettina Fabian kurz vor 9:00 herzlich begrüßt.

Zunächst erhielten wir eine Betriebsanweisung für das genetische Arbeiten bzw. eine Sicherheitseinweisung. Nachdem dies erledigt war, ging es fließend zu den theoretischen Grundlagen der Themen PCR und Plasmidisolierung über.
Es wurde sofort ersichtlich, dass diese Themen viel Biologie und auch Chemie beinhalten.
Da in unserer Metropolregion doppelt so viele Menschen in der Forschung beschäftigt sind, wie im Bundesdurchschnitt, erschien uns das Lernlabor im Rahmen meiner GFS zum Thema „Ansiedlung von Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar“ als ideales Exkursionsziel.
Um das Ganze etwas zu veranschaulichen, wurden die Themen als spannende „Kriminalfälle“ verpackt, die wir dann im Lernlabor aufdecken durften.
Der erste Kriminalfall handelte von einem Raub. Am entsprechenden Tatort wurden genetische Fingerabdrücke gefunden und wir glichen diese mit denen verschiedener Verdächtiger ab. Dabei bedienten wir uns im Labor jeweils in Zweiergruppen der PCR-Methode, wodurch nach kurzer Zeit eine gewisse Menge DNA rund 4 Milliarden Mal kopiert und somit das Experimentieren erleichtert wird.
Im Anschluss daran behandelten wir den zweiten „Kriminalfall“.

Diesmal ging es um einen Krankenhauspatienten, der scheinbar aufgrund einer Antibiotikum-Resistenz verstarb.

Unsere Aufgabe war es, herauszufinden, woher das Bakterium, das die Resistenz verursachte, stammte. Zur Auswahl gab es beispielweise Orte wie das Geländer, die Toilette oder das Leitungswasser. Durch die Agarose-Gelelektrophorese konnten wir die DNA-Fragmente auftrennen und zugleich miteinander vergleichen. Auf diese Weise konnten jeweils der Täter vom ersten „Kriminalfall“ überführt und der Ursprungsort des verantwortlichen Bakteriums aus dem zweiten Versuch bestimmt werden.

Unsere Ergebnisse fielen insgesamt gut aus und unser konzentriertes Arbeiten zahlte sich aus. Wir waren uns einig, dass es ein sehr lehrreicher Tag in Heidelberg war.

Marcel Kuntz, Kl. 13e
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