„Deine Zukunft: Deine Sache!“ - Betonung auf "Sache"
„MINT“ steht nicht als Abkürzung für Pfefferminz, sondern ist ein Initialwort für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Bis zum 15./16. September wussten dies nur die wenigsten Schüler der Ober- und Mittelstufe des Ursulinen-Gymnasiums. Bei der Informationsveranstaltung „Coaching4future“ wurden diese und andere Wissenslücken gefüllt.„Coaching4future“ ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, über Berufe im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich zu informieren und ihnen neue Perspektiven für die Zukunft zu geben. „Coaching Teams“, bestehend aus zwei „MINT“ Wissenschaftlern reisen zu den verschiedenen Schulen – uns besuchten Henriette Gruber und Agnes Heinemann. Mit im Gepäck hatten sie keinen „0815“ Stand sondern ein multimediales Programm und verschiedene Exponate, die alle mit den „MINT“ Fächern in Verbindung stehen. Ein Ausstellungsstück war z.B. eine Armprothese aus den 60er Jahren. Sie wurde für Kinder, die durch die Nebenwirkungen von Contergan, einem Schlafmedikament, mit Missbildungen auf die Welt kamen, konstruiert. Im Kontext erfuhren wir, welche Studiengänge und Berufe heute an der Herstellung von Prothesen beteiligt sind.
Auch Nathalie Bielka war positiv überrascht:
„Ich fand die Präsentation von „Coaching4future“ wirklich gut aufgebaut, weil man zuerst gezeigt bekommen hat, womit man etwas in der Welt bewirken und verändern kann und am Ende erst, durch welchen Studiengang man dazu beitragen kann. Auch, wenn z.B. Wirtschaftsingenieur für mich niemals in Frage kommen würde, habe ich viel mitgenommen.“
Lena Kasten, Kl. 13

