Das Jahr mit dem Abrahampokal
Das Ursulinen-Gymnasium hatte für ein Jahr den ABRAHAMPOKAL an der Schule. Auf dieser Seite finden sich Links zu Berichten und Informationen für einzelne Veranstaltungen. Einen Überblick geben ein Rückblick aus Schüler- und ein Rückblick aus Lehrersicht sowie ein kurzer Film.Einen Überblick über die Aktivitäten zum Abrahampokal gibt der Jahresplaner.
- Jahresplaner 2011-2012 mit den Projekten zum Abrahampokal
(PDF Datei - 31 KB)
- Übergabe des Abrahampokals 2011
- Interview mit Herrn Sigmund zur Bedeutung dieses Pokals
- Rückblick auf das Jahr mit dem Abrahampokal
Projekte und Veranstaltungen mit eigener Dokumentation
Gedenkfeier am Glaskubus auf den Planken
Gedenken am KubusAm Samstag, den 22. Oktober 2011 fand die Gedenkfeier für die aus Mannheim deportierten Juden am Kubus in den Mannheimer Planken statt.
Schülerinnen des Ursulinen-Gymnasiums (Melanie, Marie, Clara, Ariane, Sophie, Jessica) und des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums gestalteten diese Feier mit, um im Rahmen des Abraham-Pokal-Jahres der verschleppten Juden zu gedenken.
Stadträtin Frau Katzmarek und Herr Froese, Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, forderten in ihren Reden dazu auf, die Zeit des Nationalsozialismus und insbesondere die einzelnen Schicksale nicht zu vergessen, sondern aus den Fehlern dieser Zeit zu lernen.
Die Schülerinnen des Ursulinen-Gymnasiums erzählten die Schicksale verschiedener Juden aus Mannheim und Umgebung, wie zum Beispiel das von Ida Löb, die zusammen mit 900 anderen Juden nach Gurs kam, in lebhafter Art und Weise.
Das Besondere daran war, dass diese Menschen damals Kinder waren, was die Zuhörer zudem noch mehr erschütterte.
Nach dem musikalischen Ausklang wurden die stehengebliebenen Passanten dazu eingeladen, Kerzen für die Opfer anzuzünden und am Denkmal abzustellen.
Cosi Ehrler, K. 10c
Ein Eindruck von der Gedenkfeier ...
Ausstellung "Weggekommen" vom 08.11. bis zum 18.11.2011
In Anlehnung an eine gängige Formulierung zur Beschreibung des Schicksals der Sinti und Roma im "III. Reich" haben Schülerinnen der 10. Klassen zu dieser Ausstellung eine eigene Führung erarbeitet, die sie im Rahmen des fächer- und stufenübergreifenden Projekts zum Nationalsozialismus Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen vorstellten.
In der Ausstellung über den Völkermord an den Sinti und Roma werden auf 41 Bild-Tafeln ...
In der Ausstellung über den Völkermord an den Sinti und Roma werden auf 41 Bild-Tafeln ...
- der Antiziganismus, als auch die jahrhundertealte Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma, aber auch das seit je her gewohnte Zusammenleben zwischen Minderheit und Mehrheit,
- die zunehmende Ausgrenzung und Entrechtung der Sinti und Roma „aus Gründen der Rasse“, die analog zu der Vereinheitlichung der „Volksgemeinschaft“ und der Stabilisierung der NS-Herrschaft verlief,
- die Aussonderung, die Deportation und Vernichtung der Sinti, Roma, der Juden sowie anderer Minderheiten im Rahmen des NS-Völkermordprogramms,
- die erste familienweise Deportation im Mai 1940 als Ausstellungsmittelpunkt,
- Dokumente von den Tätern und staatlichen Einrichtungen; aber auch Fotos und Dokumente von Seiten der damaligen Opfer,
- auch bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente, sowie Zeitzeugenberichte (ca. 200 Fotos und Dokumente wurden zusammengetragen),
- die historische Entwicklung des Antiziganismus, sowie die chronologische Darstellung der Völkermordverbrechen an Sinti und Roma gezeigt.
- Ausstellung "Weggekommen"
(PDF Datei - 641 KB)

