„Sprich mit mir!“ Theaterstück des Weimarer Kulturexpresses
Am 26. Oktober hielt der Weimarer Kulturexpress, der seit 2007 mit diesem Theaterstück unterwegs ist, auch am Ursulinen-Gymnasium:
In einem beeindruckendem Theaterstück zeigten die Schauspielerinnen Anna Nigulis und Janine von Stülpnagel, den Klassenstufen 6 und 7, wie gefährlich die virtuelle Welt werden kann und wie wichtig es eigentlich ist miteinander zu sprechen und einander zuzuhören.
In dem einstündigen Theaterstück geht es um eine 15-jährige Schülerin, die aufgrund eines Umzugs wegen eines besseren Jobs ihrer alleinerziehenden Mutter in der Schule Probleme bekommt. Diese versucht sie in einer virtuellen Welt im Internet zu entkommen.
Durch eine Freundin kommt sie mit einem kostenpflichtigen Spiel im Internet in Berührung und als diese sich nur noch „online“ mit ihr treffen will, taucht sie völlig in die virtuelle Welt ein. Gleichzeitig verliert sie den Anschluss in der Schule, weil sie von ihren neuen Klassenkameraden wegen ihres ungewöhnlichen Kleidungsstils ausgegrenzt und gemobbt wird. Sie will ihrer Mutter von ihren Problemen erzählen, doch diese weist sie ab, da sie genug mit dem neuen Job zu tun hat. Um an das Geld für das Spiel zu kommen, entwendet die Tochter die Kreditkarte der Mutter und meldet sich nun endgültig bei dem Spiel an. Als die Mutter jedoch die Kontoauszüge und einen Brief des Rektors im Zimmer der Tochter findet, verbietet sie ihr das Internet, worauf die Tochter ausrastet, die Mutter beleidigt und sie mit einem Stuhl bedroht. Diese gibt ihr völlig erschreckt vom Verhalten ihres Kindes das Notebook zurück und merkt zum ersten Mal, dass ihre Tochter wohl süchtig nach der PC-Welt ist. Als sie einige Wochen später erfährt, dass ihre Tochter die Schule schwänzt oder im Unterricht schläft, versucht sie, sie wieder zurück in die „reale“ Welt zu holen. Doch leider ist es dafür nun zu spät: Das Mädchen, die die reale - und virtuelle Welt nicht mehr unterscheiden kann, läuft vor ein Auto, kommt ins Krankenhaus und lebt danach ohne jegliche elektronische Medien bei ihrem Vater.
Im anschließenden Nachgespräch erfuhr man, dass das Theaterstück an das Online Spiel „World of Warcraft“ angelehnt wurde und teilweise auf wahren Geschichten beruht, in denen Eltern ihre Kinder an sogenannte MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) verlieren.
Ich persönlich fand es erschreckend, dass sich bei der abschließenden Frage, ob die Schüler der Unterstufe es in Ordnung fanden, dass die Tochter in der Klasse gemobbt wurde, sich einige Mädchen und Jungen meldeten und sagten, dass sie das durchaus O.K. finden.
Allerdings gab es auch einige Schüler, die diese Meinung nicht teilten und die Gefahr, die von diesen Spielen ausgehen, erkannten.
Yunus Sökmen aus der 7b : „Ich beschäftige mich in meiner Freizeit lieber mit Freunden, aber der positive Schluss hat mir besonders gut gefallen.“
Cosi Ehrler, 9c
In einem beeindruckendem Theaterstück zeigten die Schauspielerinnen Anna Nigulis und Janine von Stülpnagel, den Klassenstufen 6 und 7, wie gefährlich die virtuelle Welt werden kann und wie wichtig es eigentlich ist miteinander zu sprechen und einander zuzuhören.
In dem einstündigen Theaterstück geht es um eine 15-jährige Schülerin, die aufgrund eines Umzugs wegen eines besseren Jobs ihrer alleinerziehenden Mutter in der Schule Probleme bekommt. Diese versucht sie in einer virtuellen Welt im Internet zu entkommen.
Durch eine Freundin kommt sie mit einem kostenpflichtigen Spiel im Internet in Berührung und als diese sich nur noch „online“ mit ihr treffen will, taucht sie völlig in die virtuelle Welt ein. Gleichzeitig verliert sie den Anschluss in der Schule, weil sie von ihren neuen Klassenkameraden wegen ihres ungewöhnlichen Kleidungsstils ausgegrenzt und gemobbt wird. Sie will ihrer Mutter von ihren Problemen erzählen, doch diese weist sie ab, da sie genug mit dem neuen Job zu tun hat. Um an das Geld für das Spiel zu kommen, entwendet die Tochter die Kreditkarte der Mutter und meldet sich nun endgültig bei dem Spiel an. Als die Mutter jedoch die Kontoauszüge und einen Brief des Rektors im Zimmer der Tochter findet, verbietet sie ihr das Internet, worauf die Tochter ausrastet, die Mutter beleidigt und sie mit einem Stuhl bedroht. Diese gibt ihr völlig erschreckt vom Verhalten ihres Kindes das Notebook zurück und merkt zum ersten Mal, dass ihre Tochter wohl süchtig nach der PC-Welt ist. Als sie einige Wochen später erfährt, dass ihre Tochter die Schule schwänzt oder im Unterricht schläft, versucht sie, sie wieder zurück in die „reale“ Welt zu holen. Doch leider ist es dafür nun zu spät: Das Mädchen, die die reale - und virtuelle Welt nicht mehr unterscheiden kann, läuft vor ein Auto, kommt ins Krankenhaus und lebt danach ohne jegliche elektronische Medien bei ihrem Vater.
Im anschließenden Nachgespräch erfuhr man, dass das Theaterstück an das Online Spiel „World of Warcraft“ angelehnt wurde und teilweise auf wahren Geschichten beruht, in denen Eltern ihre Kinder an sogenannte MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) verlieren.
Ich persönlich fand es erschreckend, dass sich bei der abschließenden Frage, ob die Schüler der Unterstufe es in Ordnung fanden, dass die Tochter in der Klasse gemobbt wurde, sich einige Mädchen und Jungen meldeten und sagten, dass sie das durchaus O.K. finden.
Allerdings gab es auch einige Schüler, die diese Meinung nicht teilten und die Gefahr, die von diesen Spielen ausgehen, erkannten.
Yunus Sökmen aus der 7b : „Ich beschäftige mich in meiner Freizeit lieber mit Freunden, aber der positive Schluss hat mir besonders gut gefallen.“
Cosi Ehrler, 9c

