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Studienfahrten nach Wien und Prag und in die Toskana: Die komplette Kursstufe I war unterwegs ...

-Auf den Spuren Sissis - Studienfahrt nach Wien (1. bis 7. Mai)

Unter dem Motto „Chill doch mal - lass dich nicht stressen“ ging es am Sonntagabend, dem 1. Mai per Nachtfahrt für einen Teil der Kursstufe 12 in die Hauptstadt Österreichs. Nach einer schlaflosen Nacht für alle Beteiligten begann die „Studienfahrt“ im wahrsten Sinne des Wortes. Der Chefkoordinator Herr Reinhard ließ uns Schülern keine Verschnaufpause, sondern schickte uns sofort auf Sightseeing-Tour. Aufgrund der zentralen Lage unseres Hotels erkundeten wir zuerst den bekannten Stephansdom.
Während unseren Touren entwickelten sich einzelne Schüler zu kleinen City-Guides, die in Form eines kleinen Referats auf die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten Wiens aufmerksam machten.

Vielfältiges Programm

Das Schloss Schönbrunn, das Kloster Melk, ein Besuch der UNO bis hin zu einer Paddeltour auf einem Nebenarm der Donau wurde den Schülern Vieles geboten. Wir lüfteten das Geheimnis des Bierbrauens und machten uns anschließend bei einer Kostprobe selbst ein Bild davon. Am Hofe der Kaiserin Sisi - in den Filmen von Romy Schneider dargestellt - hüllte uns die Atmosphäre zu Zeiten der Habsburger ein. Zu großer Enttäuschung bei den Mädchen führte die Aufdeckung des „Sisi Mythos“. Die allseits beliebte Kaiserin war nicht lebensfroh und glücklich, sondern litt an Depressionen und hatte Selbstmordgedanken.
Getreu unseres Mottos gingen wir jeden Tag aufs Neue auf Sightseeing Tour und feierten abends, egal ob in einer Bar, Disko oder beim „Chillen“ im Hotel.
Ein Highlight war auch der Besuch des Musicals „Tanz der Vampire“ im Ronacher Theater. Einen gelungenen Abschluss unserer Studienfahrt bildete der gemeinsame Besuch des Wiener Praters. Dort ließen wir es uns nochmal gut gehen und sonnten uns auf der Wiese. Am letzten Tag, den 7. Mai, stand fest, unsere Studienfahrt „war die geilste“, Jan Diercksen.

Ein besonderer Dank gilt unseren Lehrern Herrn Reinhard, Frau Spahr und Frau Lehnert, die durch ihr Engagement und ihre Bereitschaft die Studienfahrt erst ermöglicht haben.

Tirsia Englert, 12
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Studienfahrt Toskana - Italienisch für Anfänger

-Am Sonntagabend, den 1. Mai 2011, war es endlich soweit: Unsere kleine Gruppe, bestehend aus 25 Leuten der zwölften Klassenstufe, machte sich auf den Weg in die Toskana, nach bella Italia. Die Begleitpersonen waren Herr Gockel und Frau Wech.
Nach einer langen Busfahrt mussten wir noch einige Zeit warten, bis wir unsere Zimmer beziehen, und den Ort Montecatini erkunden konnten. Doch dann der Schock: die Zimmer des Hotels waren mehr als gewöhnungsbedürftig. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit und diversen Umtauschaktionen einiger Betten, fand man sich schnell zurecht und man konnte sich freuen auf eine sonnige, spaßige und ereignisreiche Studienfahrt.

Besichtigung der Städte

Der zweite Tag begann mit einer Führung durch Florenz. Hier gewannen wir viele Eindrücke sowohl von Kunst und Kultur, als auch von dem Leben in dieser Stadt. So konnte man an jeder Ecke, ja sogar auf der „ponte veccio“ (alte Brücke) Märkte finden, auf denen alles angeboten wurde, was man nicht unbedingt zum alltäglichen Leben braucht. So konnte man sich beispielsweise seinen Namen innerhalb von wenigen Sekunden zeichnen lassen, oder auch die „originale“ Mona Lisa kaufen. Abends fuhren wir schließlich noch mit der Bergbahn hinauf zur Altstadt Montecatinis, genannt Montecatini Alto.

Italienisch - kein Problema


Anfangs stellte die italienische Sprache noch eine kleine Hürde dar, aber spätestens nach einer kurzen Einführung, konnte wir uns mit den wichtigsten Wörtern wie „mille grazie“, „prego“ oder „Pizza Margherita“ verständigen.

Den Mittwoch verbrachten wir zuerst in Siena, wo uns Herr Gockel die berühmtesten Bauwerke, wie beispielsweise den Dom, zeigte. Später wurden wir von unserem freundlichen Busfahrer nach San Gimignano gefahren, wo sich jeder ein Eis vom aktuellen Eisweltmeister gönnte. Ganz nach traditioneller italienischer Art, konnte man später, im Hotel, die Vielfalt an Nudeln verspeisen, die uns am Pasta-Abend serviert wurden.

Schon war der Donnerstag da und das Ende rückte näher. Deshalb genossen wir diesen sonnigen Tag in der schönen Stadt Lucca, wo wir zuerst eine interaktive und sehr interessante Stadtführung miterleben durften. Später konnte man die Freizeit dazu nutzen, um beispielsweise einkaufen zu gehen oder mit geliehenen Fahrrädern die Stadt zu besichtigen. Bevor wir uns schließlich auf den Heimweg machten, nutzte die gesamte Gruppe am Freitagvormittag die Gelegenheit, durch Montecatini zu schlendern, die letzten italienischen Sonnenstrahlen einzufangen und ein nochmals ein Eis zu essen, was nach einer Woche in Italien fast zu unseren Grundnahrungsmitteln zählte.
Doch schließlich stiegen wir in den Bus ein, um den Heimweg anzutreten und es hieß: Arrivederci Italia - ciao Mannheim!

Amélie Wurl, 12
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„Czech it out“ – Studienfahrt nach Prag

-Praha, Prague oder Prag – eine Stadt mit vielen Namen und mindestens ebenso vielen Gesichtern und Facetten. Von diesen versuchten wir so viele wie möglich, während unserer 5-tägigen Studienfahrt kennen zu lernen. Geboten wurde uns dazu ein reichhaltiges Programm, zusammengestellt von unseren begleitenden Lehrern Frau Müller und Herr Sigmund.
In der tschechischen Hauptstadt angekommen sammelten wir zunächst bei einem Orientierungsspaziergang erste Eindrücke. Der Abend stand zur freien Verfügung und so ließen ihn einige im Hotel ausklingen oder aber am Ufer der Moldau im bekannten Künstlercafé „Slavia“.
Begleitet von unserer Touristenführerin Frau Biedermann starteten wir mit einem 4-stündigen Stadtrundgang in den zweiten Tag. Von ihr und durch die eigens für die Studienfahrt zusammengestellten Referate erfuhren wir etliches über das „Mütterchen mit Krallen“, wie Franz Kafka seine Heimatstadt nannte. Dazu gehörten Informationen zur Prager Stadtgeschichte, über wichtige historische Ereignisse sowie berühmte Söhne und Töchter der Stadt. So viel Kultur macht müde und hungrig! Neue Energie sammelten wir bei diversen gehaltvollen böhmischen Mahlzeiten, die gespickt waren mit Knödeln aller Art.

Zu Ende ging der zweite Abend, je nach Lust und Laune entweder im „Nilpferd“, einer bekannten Prager Bierwirtschaft, oder im Hotel.

Der Besuch der Gedenkstätte Terezín bzw. Theresienstadt stand am dritten Tag auf dem Programm. Das Wetter, besser gesagt der dort wütende Schneeregen (bei 2°C), machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Anstatt im Anschluss an das KZ das kleine Städtchen zu Fuß zu besichtigten, zogen wir dies aus der Perspektive des geheizten Busses vor. Nach diesem fast schon eisigen Programm stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung.
Das Leben und Wirken von Franz Kafka stand am Vormittag des vierten Tages im Vordergrund. Stationen waren zum Beispiel sein Geburtshaus oder das Gymnasium am Altstädter Ring, das er besuchte. Anschließend erkundeten wir das „jüdische Prag“, das Viertel „Josefov“. Wir besichtigten Synagogen und den ältesten jüdischen Friedhof in Prag und bestaunten dort die über 12.000 Grabsteine. Nach einer kurzen Pause im Hotel ging das Programm mit dem Besuch des 2004 gegründeten Prager Literaturhauses für deutschsprachige Literatur weiter. „Literatur zum Anfassen“ war das Motto des anschließenden Spazierganges durch das „literarische Prag“. Stationen waren zum Beispiel die Schule von Lenka Reinerová, der Grande Dame der tschechischen Literatur, das Literatenlokal „Café Louvre“ und das Geburtshaus von Egon Erwin Kisch.
Der Abschluss des Abends bildete wie die Abende zuvor ein herzhaftes böhmisches Abendessen und ein Aufenthalt im Prager Jazz Club „Ungelt“. Der Live-Auftritt der Band „Private Earthquake“ überzeugte sogar ein paar Skeptiker in unseren Reihen!
An unserm letzten Tag standen noch einige wichtige Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Wir besichtigten das Stadtviertel »Kleinseite«, den Veitsdom und die St. Georg Basilika sowie Prags berühmte Burg, den sogenannten „Hradschin“. Dort begutachteten wir den Originalschauplatz des »Zweiten Prager Fenstersturzes“. Im Dom sahen wir das Jugendstilfenster von Alfons Mucha, einem der wichtigsten Vertreter des Jugendstils, wenn nicht sogar der bedeutendste Jugendstilkünstler überhaupt, der das Stadtbild entscheidend prägte und überall in Architektur und Kunst wiederzufinden ist.

Mit einem letzten gemeinsamen Abendessen und einem freien Abend endete der Tag. Dann hieß es auch schon wieder von der Stadt Abschied nehmen.
Wir können nur empfehlen: „Czech Prague out“ – es wird sich lohnen!


Lena Kasten, 12
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