„Zauberhaftes Peru – Herzen für eine neue Welt“
So nennt sich das vom Förderverein unterstützte Projekt, in dessen Rahmen die kulturelle Veranstaltung „Herzen für Peru“ am 10.11.2010 im Foyer des Ursulinen-Gymnasiums stattfand.Gegründet wurde dieses Projekt vor zwölf Jahren von Dr. Arnold alias Don Futschikato, welcher sein Projekt persönlich vorstellte und am Ende des Abends nicht nur die kleinen Gäste mit seiner Zaubershow wortwörtlich verzaubern konnte.
Besonderer Dank für Organisation und Bewerbung der Veranstaltung gebührt Frau Garcia und Frau Kern, die das Ganze federführend in die Hand nahmen.
Auch die in diesem Schuljahr neugegründete Eine-Welt-AG des Ursulinen-Gymnasiums zeigte an diesem Abend großes Engagement. So versorgten die Schülerinnen und Schüler dieser Arbeitsgemeinschaft mit ihrer Spanischlehrerin Frau Rummel die Besucher dieses Abends mit selbstgebackenen lateinamerikanischen Spezialitäten und sorgten somit nicht nur für eine kulinarische Verknüpfung mit dieser faszinierenden Region sondern unterstützen mit dem dadurch erzielten Spendenerlös auch das Projekt von Dr. Arnold.
Das Ziel des Projektes „Herzen für Peru“ ist es, Bildung, finanzielle Sicherheit, stabile Familienverhältnisse, medizinische Versorgung für Kinder und Familien aus Entwicklungsländern, wie zum Beispiel Peru zu gewährleisten. Vor allem an Waisenkinder soll sich das Projekt richten.
Zusammen mit dem Bau eines Kinderdorfes in der Nähe von Cuzco, einer alten Inkahauptstadt, wurde für Waisenkinder und Kinder, die aus schlechten Familienverhältnissen stammen, ein neues Zuhause geschaffen.
Den Kindern stehen dort neben sieben Wohnhäusern, in dem jeweils zehn Kinder und eine Kinderdorfmutter wohnen, noch eine Sporthalle, mehrere Gemeinschaftsräume, ein Computerraum und sogar ein eigenes Agrarzentrum mit dem liebevollen Namen „Santa Rosa“ zur Verfügung.
Auch die einst verwahrloste Schule wurde renoviert und somit wieder nutzbar gemacht. Nun gehen die Kinder aus dem Dorf wieder zum Unterricht und haben bezüglich Bildung eine bessere Zukunftsperspektive.
Noch dazu wurde im Rahmen des Projektes ein Gesundheitszentrum errichtet, in das jeder Bewohner aus dem Dorf bei diversen Krankheiten aufsuchen kann. Dadurch wurde für bessere Lebensumstände zumindest in der alten Inkahauptstadt Cuzco gesorgt.
Ebenso wurde bezüglich finanzieller Barrieren, den Bewohnern des Dorfes geholfen, indem man ihnen die Chance auf Kredite in der Höhe von bis zu 300€ gab. So bekam ein Mann aus dem Dorf die Möglichkeit seinen eigenen kleinen Supermarkt mit einem Startkapital von 300€ zu eröffnen. Mittlerweile verdient der Mann gut mit seinem Geschäft und hat den Kredit vollständig abbezahlt.
Unterstützt wird das Projekt durch Kinderpatenschaften, Lehrerpatenschaften und dem Verkauf von Dingen wie zum Beispiel Armbändern, Geburtstagskarten, Ponchos, etc., die alle im Kinderdorf hergestellt werden.
Durch dieses Sozialprojekt wurde den Menschen in Peru also sichtlich geholfen – Dr. Arnold und sein Team hat ihnen bessere Lebensumstände und Zukunftsperspektiven geschenkt.
Auch Moritz B., Schüler der 5. Klasse des Ursulinen-Gymnasiums war ebenfalls von dem Projekt begeistert: „Ich finde das Projekt ziemlich gut. Ich finde es toll, dass die Kinder nun wieder ein zu Hause haben – Kinder, die keine Eltern mehr haben, und so“
Beendet wurde der Abend mit einer kleinen Zaubershow, die vor allem mit peruanischen Zaubertricks, Jung und Alt begeisterte. „Die Zaubershow war klasse. Einige Tricks kannte ich zwar selber schon, und einige kann ich sogar selber, da ich seit vier Jahren selber zaubern kann, trotzdem hat es mir sehr gut gefallen.“ Mirco B., 10 Jahre.
Einen Trick verraten wollten mir aber weder Dr. Arnold noch Mirco B., so blieb der Abend „zauberhaft“.
Emely Ullrich, 12
- Peruanischer Zauberabend 2010
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