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Bühnenflöhe 2011

-Ein Blick hinter die Kulissen:

„(K)ein Apfel für Schneewittchen“ – ein neuer Erfolg der Bühnenflöhe

Unter der Regie von Fr. Hochgesang und Fr. Spahr waren auch dieses Jahr die Bühnenflöhe wieder sehr fleißig. An zwei Abenden im Juni war der Hort des Ursulinen Gymnasiums voller Besucher. Über die Erfahrungen zum ersten Mal bei einer Aufführung der Bühnenflöhe dabei gewesen zu sein und wie es vom Stück zur Vorstellung kam, erzählt Antonia Schuchardt in einem Interview.
Interview mit Antonia Schuchardt aus Klasse 6b, Schauspielerin der Bühnenflöhe.
LK: Antonia, kannst du kurz die Geschichte „(K)ein Apfel für Schneewittchen“ nacherzählen, welche Rolle hast du dabei gespielt?
Antonia: Ich habe Stefanie gespielt. Sie und ihr Bruder Alex (Nina Rößling) reisen in die Märchenwelt von Schneewittchen (Alisa Orschiedt,), da Stefanie drei Wünsche von einem Theatergeist (Elaine Hladik) zugesprochen bekommt. Stefanie möchte unbedingt verhindern, dass Schneewittchen in den giftigen Apfel beißt. Stefanie und Alex belauschen die „ böse Königin“ (Katharina Vasilaki) und ihren „sprechenden Spiegel“ und sind dadurch in der Lage das „Attentat“ zu verhindern. Schneewittchen ist darüber aber keineswegs erfreut, denn nun muss sie sich tot stellen um vom Märchenprinz (Marie Haag) geküsst zu werden. Doch leider verrät sich Schneewittchen und die „sieben Zwerge“ (Kasia Schedel, Jennifer Post, Maximilian Mader, Elaine Hladik, Sonja Pietrowski, Merlin Hladik, Tim Gottmann) und der „Prinz“ sind in Aufruhr. Am Ende taucht noch die „böse Königin“ auf und das Chaos ist perfekt.
LK: Wann begannen die Proben bzw. wann habt ihr euch für das Stück entschieden?
A: Zur Auswahl standen „Till Eulenspiegel“ und „(K)ein Apfel für Schneewittchen“. Mit den Proben haben wir in der Weihnachzeit begonnen, nachdem wir für uns, in geheimer Wahl, für das Märchen entschieden hatten.
LK: Wie liefen eure Proben ab?
A: Wir proben einmal die Woche, jeden Mittwoch 90 Minuten lang. Wir hatten oft ziemlich chaotische, aber dafür sehr lustige Proben. An manchen Szenen taten wir uns etwas schwerer als an anderen wie z.B. an der Szene, an der die Zwerge an Schneewittchens Grab trauern - so gut wie in der Generalprobe haben wir diese Szene vorher nie hinbekommen.
LK: Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen bei den Bühnenflöhen einzusteigen?
A: Letztes Jahr habe ich die Vorführung „Vampire auf Schloss Königstein“ der Bühnenflöhe gesehen und war so begeistert, dass ich da auch gerne mitmachen wollte.
LK: Gab es Herausforderungen oder „Probleme“, die unvorhergesehen auftraten?
A: Einer der „sieben Zwerge“ konnte leider aus zeitlichen Gründen bei der 2. Vorstellung nicht kommen. Zum Glück haben wir am Abend der Premiere noch Ersatz gefunden. Emma hat die Rolle übernommen und das auch sehr gut gemacht. Wegen der Anzahl der Charaktere mussten einige von uns zwei Rollen übernehmen auch das haben wir gut hinbekommen.
LK: Vielen Dank für deine Zeit Antonia, und weiterhin viel Spaß bei den Bühnenflöhen!

Natürlich wurde Antonia von den vielen oben genannten Schauspieltalenten kongenial unterstützt und was wäre eine Theater-Show ohne die Technik-AG, die auch für die Bühnenflöhe vollen Einsatz zeigte.

Das Interview führte Lena Kasten, Kl. 12