Spendenübergabe am UG: BB-Bank investiert in Whiteboard und Bildung ...
Interview mit Herrn Reichel von der BB-Bank - Emely Ullrich und Tirsia Englert berichten
Die Badische Beamtenbank überreicht eine großzügige Spende, im Wert von 10.000 € an das Ursulinen-Gymnasium
Als „Gewinner“ des Förderprogramms für Schulen, Kindergärten und andere soziale oder staatliche Einrichtungen bekam das Ursulinen-Gymnasium Mannheim am 24.11.2010 einen Scheck in der Höhe von 10.000 €. Gesponsert wurde das Geld von dem Gewinnsparverein der Badischen Beamtenbank. Dem Filialleiter, Herr Reichel wurde eine Doppelstunde NWT-Unterricht der ganz anderen Art geboten.
Herr Reinhard und Frau Oettinger, unterstützt von der Klasse 9c, organisierten und erstellten ein Quiz über das Thema Raumfahrt und Weltall. Präsentiert wurde das Quiz auf dem neuen interaktiven Whiteboard, das mit Hilfe der Fördergelder finanziert werden konnte.
Das Whiteboard funktioniert ähnlich wie ein Beamer und projiziert das Bild, das normalerweise nur auf dem Computerbildschirm zu sehen ist, auf eine weiße Wand.
Dennoch verfügt dieses so genannte Cleverboard 3 über einige Besonderheiten, die der gewöhnliche und teils auch langweilige Beamer nicht besitzt: Mit Hilfe eines Stiftes kann das Computerbild direkt am Whiteboard bearbeitet werden. Somit sind Maus und Tastatur des PCs gar nicht mehr notwendig, um beispielsweise eine Powerpointpräsentation zu starten.
„Die Snickersmännchen“, „Raumpatrouille Orion“ und als besonderes Highlight die „Golden Oldies“ am Rätseln über Raumfahrt und Weltraum
Besonders viel Spaß gemacht hat das Quiz, das mit sicherlich viel Mühe von Herrn Reinhard und Frau Oettinger erstellt wurde.
Aufgeteilt in mehrere Gruppen, musste sich die 9c den Aufgaben stellen. Doch die Einteilung in Gruppen und die Namensgebung stellte eine viel größere Aufgabe für die Klasse dar.
Nach langem Hin und Her entstanden die Gruppen: „Voyager“, „Snickersmännchen“, „Sturmplanet Neptun“, „Raumpatrouille Orion“, „Korona“ und als Höhepunkt die „Golden Oldies“, bestehend aus Herrn Kneis, Frau Grimm, Herrn Reichel und Herrn Helfmann.
Die Fragen zu „Planeten und Sonne“, „Raumfahrt“, „Raumsonden“ und „Erdbeobachtung“ wurden gestellt und sofort begann das wilde Rätseln in den Gruppen.
Für jede gelöste Frage gab es eine gewisse Anzahl an Punkten, von zehn bis hundert, je nach Schwierigkeitsgrad.
Die Gruppe, die am Ende die meisten Punkte erzielt hatte, gewann einen kleinen, schokoladigen Preis.
Am Ende waren nicht nur Frau Oettinger und Herr Reinhard begeistert von dieser interaktiven Neuanschaffung. Auch Herr Reichel zeigte sich sichtlich erfreut, dass das gespendete Geld einen solch guten Verwendungszweck gefunden hat.
Der abwechslungsreiche Unterricht hat auch der 9c sehr viel Spaß gemacht. Die Schüler waren vor allem über die Süßigkeiten erfreut, die es im Anschluss als kleine Belohnung gab.
Die Frage, ob das Whiteboard nun wirklich eine sinnvolle Anschaffung war, oder ob der gute, alte Beamer seinen Job auch noch erfüllt hätte, wird die Zukunft zeigen.
Interview mit Hr. Reichel, dem Filialleiter der Badischen Beamtenbank Mannheim
Emely: Sie waren vor 27 Jahren das letzte Mal in der Schule. Wie hat es Ihnen heute nach so langer Zeit gefallen?
Herr Reichel: Unheimlich gut. Schule ist eine ganz andere Sache heutzutage. Heute ist es alles sehr aufgelockert, sehr interessant, auch durch diese Multimedia Wand. Zu unserer Zeit war alles gradliniger und steifer. Die Schüler waren nicht so lebendig wie heute.
Tirsia: Handelt es sich bei der Spende von der Badischen Beamtenbank an das Ursulinen-Gymnasium um eine einmalige Spende oder wurde die Spende im Rahmen eines Förderprogramms übergeben?
Herr Reichel: Es handelt sich um ein Förderprogramm, im Rahmen unseres Gewinnsparvereins, das schon seit 50 Jahren besteht. Die Kunden und Mitglieder unserer Genossenschaftsbank nehmen mit Losen an einem Gewinnspiel dieses Vereins teil.
Konkret: Das Los kostet 5 €, 4€ werden angespart, 1 € fließt in eine Tombola. Die Zinsen aus dem Sparanteil von 4 € bilden wiederum den Spendentopf, mit dem wir auch solche Förderprojekte in Angriff nehmen und unterstützen können.
Tirsia: Wurde unsere Schule ausgelost oder musste unserer Schule bestimmte Kriterien erfüllen?
Herr Reichel: Die Schule musste das Kriterium erfüllen, dass es eine allgemeine Förderung ist, die für die Schüler und Jugendliche da ist. Eure Schule wurde aus verschiedenen Anfragen verschiedener Institutionen ausgewählt.
Emely: Was war die Motivation der Badischen Beamtenbank so viel Geld zu spenden?
Herr Reichel: Das ist eine sehr gute Frage. Es geht einmal darum einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wir sind eine sehr konservative Bank. Eine zweite Motivation besteht darin, etwas zu bewegen. Wir bewegen etwas, wenn wir etwas fördern. Wir fördern hauptsächlich Dinge, die auch langen Bestand haben sollten. Im Vergleich zu Trikotspenden für Sportmannschaften ist die Spende an das UG über mehrere Jahre sichtbar.
Tirsia: Werden die Spenden nach dem Gießkannenprinzip verteilt?
Herr. Reichel: Unser Spendenbudget ist begrenzt, möglichst viele Anfragen zu bedienen und zu unterstützen. Wobei die Anfragen mit unterschiedlichen Beträgen gefördert werden.
Tirsia: Wie läuft das Antragsverfahren ab?
Herr Reichel: Frau Grimm hat konkret ihren Wunsch- die Investition in Laptops und die White Board- an die Badische Beamtenbank formuliert. Das Vorhaben wurde dann dem Gewinnsparverein vorgetragen. Die Investition in die Multimediaausstattung ist meiner Meinung nach sinnvoll. Sie ist im 21. Jahrhundert nicht mehr wegdenkbar.
Tirsia: Hat die Badische Beamtenbank eine Partnerschule?
Herr Reichel: Bislang noch nicht, aber vielleicht wird es etwas mit dem UG.
Tirsia: Wir danken ihnen für dieses Gespräch.
Das Interview führten Tirsia Engert und Emely Ullrich, 12
Als „Gewinner“ des Förderprogramms für Schulen, Kindergärten und andere soziale oder staatliche Einrichtungen bekam das Ursulinen-Gymnasium Mannheim am 24.11.2010 einen Scheck in der Höhe von 10.000 €. Gesponsert wurde das Geld von dem Gewinnsparverein der Badischen Beamtenbank. Dem Filialleiter, Herr Reichel wurde eine Doppelstunde NWT-Unterricht der ganz anderen Art geboten.
Herr Reinhard und Frau Oettinger, unterstützt von der Klasse 9c, organisierten und erstellten ein Quiz über das Thema Raumfahrt und Weltall. Präsentiert wurde das Quiz auf dem neuen interaktiven Whiteboard, das mit Hilfe der Fördergelder finanziert werden konnte.
Das Whiteboard funktioniert ähnlich wie ein Beamer und projiziert das Bild, das normalerweise nur auf dem Computerbildschirm zu sehen ist, auf eine weiße Wand.
Dennoch verfügt dieses so genannte Cleverboard 3 über einige Besonderheiten, die der gewöhnliche und teils auch langweilige Beamer nicht besitzt: Mit Hilfe eines Stiftes kann das Computerbild direkt am Whiteboard bearbeitet werden. Somit sind Maus und Tastatur des PCs gar nicht mehr notwendig, um beispielsweise eine Powerpointpräsentation zu starten.
„Die Snickersmännchen“, „Raumpatrouille Orion“ und als besonderes Highlight die „Golden Oldies“ am Rätseln über Raumfahrt und Weltraum
Besonders viel Spaß gemacht hat das Quiz, das mit sicherlich viel Mühe von Herrn Reinhard und Frau Oettinger erstellt wurde.
Aufgeteilt in mehrere Gruppen, musste sich die 9c den Aufgaben stellen. Doch die Einteilung in Gruppen und die Namensgebung stellte eine viel größere Aufgabe für die Klasse dar.
Nach langem Hin und Her entstanden die Gruppen: „Voyager“, „Snickersmännchen“, „Sturmplanet Neptun“, „Raumpatrouille Orion“, „Korona“ und als Höhepunkt die „Golden Oldies“, bestehend aus Herrn Kneis, Frau Grimm, Herrn Reichel und Herrn Helfmann.
Die Fragen zu „Planeten und Sonne“, „Raumfahrt“, „Raumsonden“ und „Erdbeobachtung“ wurden gestellt und sofort begann das wilde Rätseln in den Gruppen.
Für jede gelöste Frage gab es eine gewisse Anzahl an Punkten, von zehn bis hundert, je nach Schwierigkeitsgrad.
Die Gruppe, die am Ende die meisten Punkte erzielt hatte, gewann einen kleinen, schokoladigen Preis.
Am Ende waren nicht nur Frau Oettinger und Herr Reinhard begeistert von dieser interaktiven Neuanschaffung. Auch Herr Reichel zeigte sich sichtlich erfreut, dass das gespendete Geld einen solch guten Verwendungszweck gefunden hat.
Der abwechslungsreiche Unterricht hat auch der 9c sehr viel Spaß gemacht. Die Schüler waren vor allem über die Süßigkeiten erfreut, die es im Anschluss als kleine Belohnung gab.
Die Frage, ob das Whiteboard nun wirklich eine sinnvolle Anschaffung war, oder ob der gute, alte Beamer seinen Job auch noch erfüllt hätte, wird die Zukunft zeigen.
Interview mit Hr. Reichel, dem Filialleiter der Badischen Beamtenbank Mannheim
Emely: Sie waren vor 27 Jahren das letzte Mal in der Schule. Wie hat es Ihnen heute nach so langer Zeit gefallen?
Herr Reichel: Unheimlich gut. Schule ist eine ganz andere Sache heutzutage. Heute ist es alles sehr aufgelockert, sehr interessant, auch durch diese Multimedia Wand. Zu unserer Zeit war alles gradliniger und steifer. Die Schüler waren nicht so lebendig wie heute.
Tirsia: Handelt es sich bei der Spende von der Badischen Beamtenbank an das Ursulinen-Gymnasium um eine einmalige Spende oder wurde die Spende im Rahmen eines Förderprogramms übergeben?
Herr Reichel: Es handelt sich um ein Förderprogramm, im Rahmen unseres Gewinnsparvereins, das schon seit 50 Jahren besteht. Die Kunden und Mitglieder unserer Genossenschaftsbank nehmen mit Losen an einem Gewinnspiel dieses Vereins teil.
Konkret: Das Los kostet 5 €, 4€ werden angespart, 1 € fließt in eine Tombola. Die Zinsen aus dem Sparanteil von 4 € bilden wiederum den Spendentopf, mit dem wir auch solche Förderprojekte in Angriff nehmen und unterstützen können.
Tirsia: Wurde unsere Schule ausgelost oder musste unserer Schule bestimmte Kriterien erfüllen?
Herr Reichel: Die Schule musste das Kriterium erfüllen, dass es eine allgemeine Förderung ist, die für die Schüler und Jugendliche da ist. Eure Schule wurde aus verschiedenen Anfragen verschiedener Institutionen ausgewählt.
Emely: Was war die Motivation der Badischen Beamtenbank so viel Geld zu spenden?
Herr Reichel: Das ist eine sehr gute Frage. Es geht einmal darum einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wir sind eine sehr konservative Bank. Eine zweite Motivation besteht darin, etwas zu bewegen. Wir bewegen etwas, wenn wir etwas fördern. Wir fördern hauptsächlich Dinge, die auch langen Bestand haben sollten. Im Vergleich zu Trikotspenden für Sportmannschaften ist die Spende an das UG über mehrere Jahre sichtbar.
Tirsia: Werden die Spenden nach dem Gießkannenprinzip verteilt?
Herr. Reichel: Unser Spendenbudget ist begrenzt, möglichst viele Anfragen zu bedienen und zu unterstützen. Wobei die Anfragen mit unterschiedlichen Beträgen gefördert werden.
Tirsia: Wie läuft das Antragsverfahren ab?
Herr Reichel: Frau Grimm hat konkret ihren Wunsch- die Investition in Laptops und die White Board- an die Badische Beamtenbank formuliert. Das Vorhaben wurde dann dem Gewinnsparverein vorgetragen. Die Investition in die Multimediaausstattung ist meiner Meinung nach sinnvoll. Sie ist im 21. Jahrhundert nicht mehr wegdenkbar.
Tirsia: Hat die Badische Beamtenbank eine Partnerschule?
Herr Reichel: Bislang noch nicht, aber vielleicht wird es etwas mit dem UG.
Tirsia: Wir danken ihnen für dieses Gespräch.
Das Interview führten Tirsia Engert und Emely Ullrich, 12

