Ursulinen-Gymnasium Mannheim
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Bericht und Interview mit dem Mannheimer Morgen von Nathalie Bielka

BeO 2010BeO 2010 – mehr als Vogelgezwitscher

Der diesjährige Berufsorientierungstag fand am 1. Oktober von 9.30 – 15.00 Uhr statt. Die Organisation ist dem BeO-Arbeitskreis des Elternbeirates zu verdanken, der die Turnhalle und das Foyer zu einer konkurrenzfähigen Messehalle umfunktioniert hatte.

Die Schüler der Klassenstufen 9 – 13 hatten ihrerseits die Möglichkeit, den Experten jede Menge Fragen zu stellen und sich darüber hinaus noch über verschiedene Ausbildungs- und Studienberufe zu informieren. Die Bereiche waren Pädagogik, Psychologie, Jura, Forschung, Medizin, Polizei, Bundeswehr, Banken, Versicherungen, Journalismus und Luftfahrt. Die unentschlossenen Schüler konnten sich die verschiedenen Weiterbildungsarten anschauen, wie z.B. Fachhochschulen, Duale Hochschulen, Universitäten und Akademien.

Der BeO-Tag ermöglichte den Schülern einen Blick in die bunte Arbeitswelt und gab vielen eine Zukunftsperspektive. Mehrere befragte Schüler waren mit dem Berufsorientierungstag sehr zufrieden und wurden bezüglich ihres Wunschberufes sehr gut informiert. Diejenigen, deren Traumberuf entweder nicht dabei war oder noch ihre Zweifel hatten, fanden bestimmt einige interessante Alternativen und Anregungen.

Aufgrund der guten Resonanz hoffen wir natürlich, dass der Berufsorientierungstag in den kommenden Jahren weiterhin veranstaltet wird, um Schülern die Chance zu geben, die richtige Wahl für ihre Zukunft zu treffen.

Nathalie Bielka, 12


Interview mit dem Mannheimer Morgen Redakteur Stefan Proetel:

Stefan Proetel ist stellvertretender Chef vom Dienst und Ausbildungsredakteur beim Mannheimer Morgen. Er stand der Journalismus-AG mit Rat und Tat zur Seite und beantwortete mir einige Fragen:

Nathalie Bielka: Welche Eigenschaften braucht eine Person, um Journalist zu werden?
Stefan Proetel: Eine Person muss viele Eigenschaften besitzen. Sie muss neugierig, kritisch, flexibel, kreativ und gut organisiert sein. Ein Journalist muss auch gut deutsch können (lacht), er muss auf Leute zugehen können und auf jeden Fall ein Gespür für gute Themen haben.

N.B.: Was verdient ein Journalist?
S.P.: Das Gehalt ist natürlich unterschiedlich. Das Einstiegsgehalt beim Mannheimer Morgen beträgt etwa 2500€ Brutto.

N.B.: Was ist der perfekte Weg, um im Journalismus Fuß zu fassen?
S.P.: Die wichtigste Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium. Die Fächerkombination ist relativ egal.

N.B.: Wie ist es möglich, viele Praktika zu machen, wenn es so schwierig ist einen Praktikumsplatz zu bekommen? Geht das heutzutage überhaupt ohne Vitamin B?
S.P.: Ja, es geht ohne Vitamin B. Aber realistisch ist es vor allem für Studenten, denn sie können in den Semesterferien mehrere Wochen ein Praktikum machen, was natürlich von Vorteil ist. Leute aus der Region werden bevorzugt, da diese sich im täglichen Geschehen auskennen.

N.B.: Ist das Streben nach einem Beruf in den Printmedien sinnvoll, da der Trend ja momentan zu Online-Journalismus geht?
S.P.: Gut, dass du das angesprochen hast, denn sonst hätte ich dazu auf jeden Fall noch etwas gesagt. Wie du das bereits in Frage gestellt hast, ist es in der Tat ziemlich unsicher. Wer weiß schon, wie es in zehn Jahren sein wird? Die Anzahl der Printmedien wird sich sicherlich verringern. Deswegen bilden wir unsere Volontäre auch im Bereich Online-Journalismus aus, damit die Journalisten von morgen sozusagen für alles gerüstet sind.

Das Interview mit Stefan Proetel gibt interessierten Schülern sicherlich mehr Klarheit, wenn es um die Fähigkeiten und Aussichten im Berufsfeld Journalismus geht. Somit bedanke ich mich recht herzlich im Namen der Journalismus-AG für dieses Interview!

Nathalie Bielka, 12





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