Vielfältige Aktionen: Ausgewählte Beispiele ... von 6 bis 12
Auf den Spuren jüdischer Kultur in Worms:
Der etwas andere Wandertag, an dem wir auch noch Martin Luther trafen
Wir haben uns entschlossen nach Worms zu fahren, weil dort eine Reihe von Themen, die wir rein abstrakt im Unterricht behandelt haben, anschaulich zu erfahren waren:
Jüdisches Leben wurde uns im Raschi-Museum präsentiert. Eine Mikwa (Religiöses Reinigungsbad) konnten wir hautnah besichtigen, ebenso die Synagoge und den ältesten und schönsten jüdischen Friedhof Europas "erleben".
Martin Luther begegnete uns nicht nur als Denkmal, sondern dank der Soutane von Mareks Mutter leibhaftig. Schließlich standen sich die zwei streitenden Königinnen Kriemhilde und Brunhilde aus dem Nibelungenlied auf den Treppen des Wormser Domes gegenüber.
Uns ist in alten mæren wunders vil geseit
von helden lobebæren, von grôzer arebeit,
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf die Ferien, den ureloube ...
Von all der Kultur konnten wir uns dann erstmal in der Fußgängerzone von Worms beim Eisessen und „Shopping“ erholen.
Ursula Saltin
Felsspat, Quarz und Glimmer - das vergess` ich nimmer!
Die Klasse 7b wanderte zum und im Felsenmeer bei Reichenbach im hessischen Odenwald
Wir trafen uns um 8.00 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof und stiegen in den Zug, der um 8.20 Uhr auf Gleis 5 abfuhr. Als wir in Bensheim ankamen, fuhren wir mit dem Bus nach Reichenbach. Doch wir waren nicht die einzige Schulklasse, die ans Felsenmeer wollte: Noch zwei andere Schulklassen aus Baden-Württemberg stiegen in den Bus ein, wo es dann ziemlich eng wurde.
In Reichenbach angekommen erwartete uns unser Führer Jörg Fink. Als wir die Nibelungenstraße Richtung Felsenmeer entlanggingen, erzählte er uns, dass Siegfried der Drachentöter an der Siegfriedquelle ermordet wurde und diese lag nun unmittelbar vor uns, mitten im Felsenmeer. Das Felsenmeer ist eine riesige Ansammlung von meist größeren Felsbrocken, die eine ganze Bergseite bedecken. Wir wollten schon gleich losklettern, als Herr Fink uns zurück hielt und sagte, wir sollten erst bei der Mitte anfangen zu klettern, damit wir nicht gleich erschöpft wären.
Mehr oder minder motiviert stiegen wir also den schmalen Fußweg neben den Steinen bis zur mittleren Holzbrücke hinauf und machten dort eine kleine Verschnaufpause. Herr Fink erzählte immer wieder etwas über Tiere, Pflanzen und die Verwendung der Steine, die zum Beispiel auch zum Bau des Trierer Domes hier gehauen wurden.
Dann durften diejenigen, die das wollten, den Rest der Strecke auf den Felsen hochklettern, die Anderen stiegen weiter den Fußweg hinauf. Oben angekommen, erzählte uns Herr Fink, dass das Felsenmeer schon von den Römern als Steinbruch benutzt wurde. Sichtbares Zeichen ist eine Säule, die von den Römern nicht abtransportiert wurde, wohl weil sie fehlerhaft war. Wir setzten uns alle auf die Säule, die mitten in einer kleinen Kuhle nahe dem Kiosk und dem Wurstverkäufer lag, um ein Foto zu schießen.
Dann stiegen wir noch ein kleines Stück bis zu einer Picknickhütte hinauf. Hier hörten wir die Legende vom Riesenstein und durften dann 40 Minuten lang überall herum klettern, uns etwas am Kiosk holen oder einfach nur ein paar Spiele spielen, während es ein wenig zu tröpfeln anfing, was uns aber nicht abschreckte.
Nachdem sich alle erholt hatten, machten wir uns an den Abstieg durch den Wald. Erst nach ungefähr 15 Minuten stießen wir wieder auf die Felsen. Die Mutigsten von uns kletterten die nun durch den Regen rutschigen Felsblöcke hinunter und scheuerten sich zum Teil auch etwas die Hände dabei auf.
Als wir uns schließlich wieder alle am Fuß des Felsenmeeres trafen, bedankten wir uns noch bei Herrn Fink mit einer kleinen Spende für das Heimatmuseum, die wir zuvor im Zug eingesammelt hatten. Er erklärte uns zum Abschluss noch, dass die Gesteinsbrocken aus Felsspat, Quarz und Glimmer bestehen, was wir unter dem Begriff Granit kennen. Im Bach und teilweise auf den Wegen findet sich auch noch Katzengold, das trotz der fehlenden Sonne glitzerte. Leider ist das kein echtes Gold und daher „nur“ schön zum Ansehen, wie Herr Fink berichtete.
Auf der Heimfahrt waren fast alle Schüler/innen doch sehr müde, was sie mit Spielen wie „PKW-AKTION“ ausglichen.
Insgesamt war der diesjährige Wandertag ein gelungener Abschluss des Schuljahres.
Bericht von Janina Dippold und Valerie Fey
Report: Trip to the exhibition “the other america.“ in Heidelberg
When we hear “America”, we always think about the “American Dream”, “from rags to riches” or the war in Iraq. But is this really everything America is about? To get some new impressions, class 12a went to visit the exhibition “the other america.” on 27th July.
This event is a project of the Deutsch-Amerikanisches Institut (“dai”) in Heidelberg and sponsored by the Robert Bosch Stiftung.
All our guides were of American origin and took part in an exchange program in order to give people new impressions of their home country. With guides coming from America and an exhibition about the U.S. the only language spoken was English. The place was crowded with three school classes, so the guided tour was mixed up. That was the reason, why we had every guide at least once during the tour. It was great to have the opportunity to talk to many different Americans though.
Our tour started with a film about America, showing on the one hand known pictures like soldiers, cities etc. on the other hand things like a demonstration against the war in Iraq. When we finished watching this film, we discussed its different topics. The next thing we did was a puzzle with the American map, to find out, where which part of it belongs. While doing this, the guides told us about the width and diversity of the U.S. After that we got the chance to look around the rooms by ourselves and to chat with the guides. During that time, we took a look at different parts of the exhibition, i.e. holidays in the U.S, politics, religion, civil rights movements and many others. After walking through exhibition rooms, we did a quiz that you could easily solve, when you paid attention to the tour.
In the end, we did a “big discussion” to ask our questions to the guides and got to know their points of view. It was really interesting to hear the opinion of an American about their politics and traditions. Who would know, that the majority of the population would be against the war in Iraq?
In a nutshell, the day was a great experience, it was very interesting to see how Americans think of their own country and it was great to be able to talk to them in their own language.
Christopher Kern, 12
Der Wandertag der Klasse 12b
Mit hohen Erwartungen machten wir uns am Dienstag, den 27.07.2010 auf den Weg zu unserer halsbrecherischen Kanutour. Dieses Jahr wollten wir mal einen aufregenden Wandertag, den man nicht mehr so leicht vergisst! Und den haben wir dann auch bekommen.
Keine Welle war groß genug, kein Hindernis war schwer oder breit genug, nicht mal die 200 Tonner (Schiff), keine Kurve scharf genug und kein Staudamm zu steil! Die 12 b hat den Neckar komplett beherrscht. Keiner traute sich ihr den Platz an diesem Tag streitig zu machen! Auch wenn das Wetter versucht hatte uns an unserem Wandertag zu hindern, die 12 b sagte "nein wir schaffen das!" Voller Einsatz und Team-Geist waren gefordert und die 12 b hatte beides. Sie ließ sich nicht durch die schwer zu lenkenden Kanus, den vielen Kollisionen und manch aussichtslosen Situationen einschüchtern oder gar verunsichern. Die Kanutour war die optimale Gelegenheit gewesen um den Klassenzusammenhalt zu stärken und uns gegenseitig zu ergänzen. Auch als ein Kanu gar verloren ging zeigten wir alle VOLLEN Einsatz, sodass wir schon nach kürzester Zeit wieder vollzählig waren. So schaffte es jeder ins Ziel, auch wenn eine Gruppe noch mal vollen Einsatz zeigen musste und ihr ganzes Können, das durch die Kanutour erworben wurde, unter Beweis stellen musste, da sie die Anlegestelle verfehlt hatten. All unsere Erwartungen wurden um LÄNGEN übertroffen! Dies war ein Wandertag, wie er uns immer in Erinnerung bleiben wird und ein würdiger Abschluss.
Melissa Schneider-Hirsch, 12
Mein Name ist Drais, Karl Drais ...
In diesem Schuljahr hatte sich die Klasse 12c für den "letzten Wandertag ihrer Schulzeit" vorgenommen, etwas Besonderes zu unternehmen. Auf der Studienfahrt in Schottland wurde bereits heftig überlegt und nachgedacht - und dann wurden kurzer Hand von Schottland aus übers Internet Draisinen in Bornheim in der Südpfalz gebucht.
Um nach Bornheim zu kommen, trafen wir uns um 8.15 am Hauptbahnhof Mannheim, fuhren mit dem MAXX-Ticket über Neustadt nach Landau und von dort mit dem Bus nach Bornheim. Dort stieg die Klasse 12c hochmotiviert in die Draisinen ein und trat nach kurzer Einweisung in die "Technik" kräftig in die Pedale.
Die Gruppe, die das Feld anführte, in dem Überholmanöver nicht funktionieren, weil ja alle auf einem Gleis hinter einander herfahren müssen (!), verwechselte die eigentlich beschauliche Draisinenfahrt nach Lingenfeld mit einer sportlichen Leistungsmessung und erreichte den Zielbahnhof etwa 20 Minuten vor dem Rest der Gruppe. Jungs - wir sind nicht stolz auf Euch ... Ihr seid einfach keine Genießer !!
Große Freude bereitete ein jeder der Bahnübergänge, an denen man selbstätig Schranken und Ampeln bedienen muss. Immer zwei Personen radelten und zwei saßen gemütlich in der Mitte auf zwei recht bequemen Sitzen. Alle paar Bahnübergänge wurde gewechselt. Langweilig wurde es da nicht. Nur mit dem regelgerechten Abstandhalten hatten wir so unsere Probleme. Das "grüne" Fahrzeug schien von den Lamas unserer Gruppe gefahren zu werden ... bis wir feststellten, dass es nicht richtig geölt war - Rehabilitation für die vermeintlichen Lamas - wie schön.
In Lingenfeld - unserem Zielbahnhof - haben wir dann gemütlich gerastet und sind ab 14.00 Uhr, dem Zeitpunkt, ab dem alle Draisinen wieder in Gegenrichtung fahren, zurück nach Bornheim geradelt. Dieses Mal gab es keine Ausreißer, sondern ein nettes Gemeinschaftserlebnis - fast so schön wie beim Paddeln im letzten Schuljahr - nur dieses Mal zum Glück ohne Kentern bzw. Entgleisung !
Um 17.32 Uhr waren wir zufrieden zurück in Mannheim und freuen uns auf den letzten Schultag und die Ferien.
Eva Oettinger


