Ursulinen-Gymnasium Mannheim
Ursulinen-Gymnasium Mannheim

Schüler/innen der Klassen 9a und 9b nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

"Ich hatte mir zwar viel Schlimmes vorgestellt, aber ich hätte wirklich nicht erwartet, dass es so schlimm war.“

"Es war erschreckend, welche Ausmaße das Ganze hatte.“

"Mich hat die Größe des KZs beeindruckt. Durch die vielen Bilder konnte ich mir vorstellen, wie grausam die Zeit damals war. Dass manche Gebäude oder Gegenstände echt waren, hat mich noch mehr bewegt (z. B. Original-Öfen).“

"Als wir die ‚Konzentrationslager-Gedenkstätte besucht haben, war mir nicht so richtig bewusst, dass ich auf dem Boden stehe, wo viele Menschen einfach umgebracht worden sind oder leiden mussten. Mir ist es erst am folgenden Tag bewusst geworden, dann konnte ich es realisieren, weil ich darüber nachgedacht habe und es mir oft durch den Kopf gegangen ist.“

„Ich fand es schlimm vor dem Krematorium und der Gaskammer zu stehen, da mir dort erst richtig klar wurde, wie viele Menschen dort gestorben sind. Außerdem wurde mir bei dem KZ-Besuch klar, wie schrecklich dort mit den Menschen umgegangen wurde. Obwohl wir im Unterricht darüber gesprochen haben, konnte ich mir nicht vorstellen, wie es in einem KZ aussah und wie schlecht die Lebensbedingungen wirklich waren.“

„Es war furchtbar zu erfahren, wie die Häftlinge damals im Arbeiterlager bestraft wurden und welche Qualen sie ertragen mussten. Es war nur schwer nachzuvollziehen, wie Menschen so etwas Grausames anderen antun können.“


Exkursion nach Dachau 2010


„Die Folterbank mit den Schlägen. Es ist unvorstellbar, welche Schmerzen die ‚Häftlinge‘ ertragen mussten.“

„Mich hat betroffen gemacht, dass es Menschen gab, die dazu bereit waren andere Menschen zu quälen und auch zu töten. Ich kann nicht verstehen, warum Menschen, die z. T. auch selbst eine Familie hatten, andere Menschen so behandeln und quälen konnten.“

„Mich hat sehr die Geschichte mit den Wächtern getroffen: dass die jeweiligen Aufseher sich absprachen, ob man die Mütze eines Gefangenen in den Todesstreifen werfen und so ihn töten kann. Dies hat mich sehr getroffen, da man daran sah, dass diese Gefangenen entweder dadurch, dass sie keine Mütze hatten, gequält oder dadurch, dass sie den Todesstreifen betraten, umgebracht wurden.“

„Mich hat es sehr getroffen, dass die Nazis den Juden z. B. bei der Gaskammer „Hoffnungen“ gemacht haben, indem sie ‚Brausebad‘ darüber geschrieben haben. Also haben sich die Menschen im ersten Moment sogar gefreut.“

„Es war sehr bedrückend, direkt vor dem Platz zu stehen, wo in den letzten Tagen des Krieges die Leichen einfach nur hingeschmissen wurden, weil man sich nicht vorstellen kann, dass so etwas Schreckliches wirklich passiert ist, man im Gegenzug aber doch weiß, dass es diese Geschehnisse wirklich gab.“

„Der Besuch im KZ hat mich sehr erschreckt, da ich mir die Nationalsozialisten etc. nicht so schrecklich vorgestellt habe.“

„Mich hat beeindruckt, wie die Karmeliten-Schwestern auf solch einem Boden leben können.“






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