Ursulinen-Gymnasium Mannheim
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Klassenfahrt der Klasse 7a

Eine Woche vor den Pfingstferien fuhr unsere Klasse 7a mit Frau Schneider und Frau Nübel nach Garmisch–Partenkirchen ins Landheim. Während der ganzen Fahrt waren wir bester Laune, auch wenn es sehr lang dauerte. Aber spätestens als kurz vor Ende der Fahrt beim festen Bremsen unsere mühsam gestapelten Koffer wild durcheinander flogen, war die gute Laune wieder da.

Schon am ersten Abend fing unser Programm an. Auf ging’s in zwei Gruppen zur Nachtwanderung, bei der es um die Sinne ging – Tasten, Fühlen, Riechen, Sehen und Hören wurden getestet. Bei der Burgruine Werdenfels hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Lichter der Stadt. Auf dem Rückweg war es stockfinster. Wir trugen Fackeln, erzählten uns Gruselgeschichten und haben uns fast zu Tode erschrocken, als uns auf einmal die andere Gruppe entgegenkam. Nach ersten Schreckensschreien, mussten wir alle erleichtert Lachen.

Am nächsten Morgen haben wir uns die Stadt angeschaut und ein Quiz dazu gemacht. Die notwendigen Informationen sollten wir uns durch Befragung und Beobachtung beschaffen.
Mittags machten wir uns auf den Weg zum Partnachtklamm, einem sehr tiefen Tal, das 702 Meter lang und teilweise über 80 Meter tief in den Felsen eingeschnitten ist. Danach mussten wir leider noch eine Weile wandern, bevor wir dann mit einer kleinen Bergbahn wieder Richtung Jugendherberge fahren konnten.
Tom hatte am Mittwoch Geburtstag – die Nachtruhe hielt uns aber nicht davon ab unserem Mitschüler pünktlich um Mitternacht zum Geburtstag zu gratulieren. Natürlich sind wir nicht in sein Zimmer gegangen, das war ja verboten, Walkie-Talkies aber nicht – jedenfalls hat uns das keiner gesagt!
Am Mittwoch wurden wir erneut in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe baute eine Seilbrücke über eine Schlucht, die andere Gruppe beschäftigte sich mit Teambuilding-Spielen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken sollten. Danach wurde getauscht. Beides hat sehr viel Spaß gemacht und uns gezeigt, dass wir ganz gut zusammenarbeiten können!
Wir haben uns alle sehr gefreut, dass Moritz, dem es am Montag gar nicht gut ging, von seiner Mutter ins Landheim gebracht wurde. Er konnte dann gleich mit zur Sommerrodelbahn – das war der Höhepunkt der Klassenfahrt! Einige wollten gar nicht mehr gehen. Wir konnten unsere Geschwindigkeiten sehen und darum gab es bald einen Wettbewerb um die schnellsten Fahrer. Abends haben wir diesen gemeinsam gefeiert.
Geocaching, einer Art digitaler Schnitzeljagd, stand am Donnerstag auf dem Programm. Dabei wird man von einem GPS-Gerät zu Koordinaten geführt, die wir suchen sollten. Das war nicht unbedingt der Knaller, aber am Ende gab es Süßigkeiten für alle. Später ging es zur Kletterwand, das hat uns mehr Spaß bereitet.

Der Tag der Abreise kam schneller als erwartet. Wir sind aber nicht einfach nach Hause gefahren, sondern erst nach München ins Deutsche Museum, welches uns sehr beeindruckte.
Wir fanden es alle schade, uns wieder trennen zu müssen. Trotz schlechtem Wetter war es eine tolle Woche gewesen. Unser „Pflichtprogramm“ war interessant und lustig.
Es war schade, dass das Wetter die Woche über nicht so toll war, doch das hat uns nicht so gestört.
Und noch etwas haben wir entdeckt: bei der Deutschen Bundesbahn gibt es leckere Gulaschsuppe.

Miriam Kremer-Van der Kamp, 7a


Termine

07.02.2012
08.02.2012
08.02.2012 - 09.02.2012
10.02.2012
12.02.2012 - 17.02.2012



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