Ursulinen-Gymnasium Mannheim
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Elternabend "Illegale Drogen"

 

Illegale DrogenEltern in der Schule – Schule für Eltern
Vortrag zum Thema „Illegale Drogen“ im Rahmen der „Schule für Eltern" am Ursulinen-Gymnasium“


Unter dieser Überschrift fand am Dienstag, den 24. Juni 2008 die erste einer neuartigen Reihe von Informationsveranstaltungen und Vorträgen für Eltern statt.

Herr Rainer Lange, Leiter des Drogendezernats am Mannheimer Polizeipräsidium, hielt einen umfassenden und sehr informativen Vortrag zum Thema Illegale Drogen. Die zahlreich erschienenen Eltern hörten dem Vortrag gespannt zu. Eine ausführliche Powerpoint-Präsentation informierte anschaulich über die heute bekanntesten und am häufigsten konsumierten illegalen Drogen wie Cannabis (Marihuana bzw. Hasch) und Ecstasy (MDMA bzw. MDA), deren Wirkungsweisen, sowie Risiken und Gefahren.
Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung konnte der Referent ebenso ausführlich darüber berichten, wie und wo Jugendliche mit illegalen Drogen in Kontakt kommen können und über welche Wege die Drogen in die Hände in deren Hände gelangen.
Ein Blick auf Statistiken zeigte, dass das Einstiegsalter für den Konsum von Drogen – hier im Speziellen Cannabis - in den letzen Jahren gesunken ist.
Ein weiter Schwerpunkt des Vortrags behandelte die möglichen Ursachen für den Griff zur Droge.
Unterschieden werden Ursachen im familiären, schulischen und sozialen Umfeld, wenngleich mehrere Gründe zusammenspielen.
Als eine der wichtigsten Regeln, um Drogenmissbrauch zu verhindern, gilt, neben der Wissensvermittlung und Aufklärung über Gefahren, die Vermittlung von Geborgenheit und Selbstwertgefühl in der Familie, aber auch im schulischen Bereich, denn da verbringen die Kinder und Jugendlichen einen großen Teil ihrer Zeit.
Die in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren gestiegene Tendenz hin zu Leistungsdruck und Konkurrenzverhalten hat auch Auswirkungen auf die Schüler/innen. Zum einen in bezug auf die schulischen Leistungen, zum anderen auf das konkurrierende Verhalten untereinander. Dementsprechend sind hier sowohl die Familien als auch die an der Schule Tätigen gefordert, den Schüler/innen ein ausgewogenes Maß an Leistungswillen und sozialer Kompetenz als Grundlage für ein gutes Selbstwertgefühl zu vermitteln.
Das möchten wir hier am Ursulinen-Gymnasium und in der sozialpädagogischen
Beratungsstelle durch intensive Zusammenarbeit und Angebote im Bereich des sozialen Lernens als Teil der Suchtprävention und nach unserem Verständnis von Bildung und Erziehung ermöglichen.
Denn ein gutes Selbstwertgefühl und ein gesundes Maß an Frustrationstoleranz sind der beste Schutz vor Drogenmissbrauch.

Wir danken Herr Rainer Lange für seinen engagierten Vortrag.

Wir beabsichtigen zukünftig weitere Veranstaltungen in diesem Rahmen für Eltern einzelner oder mehrerer Klassenstufen anzubieten. Wir denken, dass Erziehung und Bildung miteinander einhergehen und eine gute Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Eltern eine Bereicherung für die Schüler/innen und alle am Erziehungsprozess Beteiligte darstellt und erfolgreiches Lernen ermöglichen. Hierzu gehört nicht zuletzt auch „Fort“-Bildung für Eltern. Über weitere Veranstaltungen der „Schule für Eltern“ werden wir hier und über die Schüler/innen informieren und freuen uns schon über Ihre rege Teilnahme.

Alexandra Biedert


 



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