Israelabend am Ursulinen-Gymnasium
Zahlreiche Gäste folgten der Einladung des Fördervereins am Ursulinen - Gymnasium, der in diesem Schuljahr den zweiten kulturellen Abend veranstaltete, der ganz im Zeichen des Landes Israel stand. Im Brennpunkt der Geschichte, aber auch immer wieder im Mittelpunkt der aktuellen politischen Ereignisse stehend, feierte der Staat Israel in diesen Tagen sein sechzigjähriges Bestehen – ein Anlass, der insbesondere uns Deutsche nahezu drängt, uns mit der derzeitigen Situation im „Heiligen Land“ auseinanderzusetzen.
Für die Schulgemeinde des Ursulinen – Gymnasiums hat Israel in diesem Schuljahr eine ganz besondere Bedeutung: Dominik Peters, der im letzten Jahr sein Abitur erfolgreich bestanden hat, leistet seinen „Shalomdienst“ im Behindertendorf Kfar Tikva unweit von Tel Aviv.
Engagierte Schüler, Lehrer und Eltern rekrutieren die „Shalomgemeinde“, die den „Shalomboten“ Dominik Peters bisher durch eine unkomplizierte und spontane Hilfsbereitschaft finanziell und ideell unterstützt hat. Zahlreiche Initiativen wie z.B. der Verkauf leckerer Kuchen, eine Vernissage der Klassen 5, die Kollekten aus den Schulgottesdiensten, der Teilerlös aus dem Sommerfest und vieles mehr dienten nicht nur der Unterstützung des Shalomboten, sondern auch darüber hinaus der der behinderten Menschen, mit denen Dominik Peters seit fast einem Jahr intensiv arbeitet.
Den Einsatz von Dominik würdigte auf besondere Weise der „Israelabend“, bei dem auch die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mannheim Frau Orna Marhöfer zugegen war und die wohlwollende Worte an die Anwesenden richtete.
Im Focus des Abends stand der Diavortrag der ehemaligen Schulleiterin Sr. Maria Geier, die selbst eine geraume Zeit in Israel gelebt hat. Mit einem ganz besonderen Blick für die Besonderheiten der Natur-und Kulturlandschaft und sowie mit großer Sensibilität für die Probleme der in Israel beheimateten Menschen gelang es Sr. Maria den interessierten Gästen einen nicht alltäglichen Eindruck von Land und Leuten zu vermitteln. Der Vortrag wurde von den Klassen 5 mit schwungvollen Liedern aus Israel umrahmt, die instrumental von Monika Becker und Stefan Als begleitet wurden. Für das leibliche Wohl sorgten Schüler der Jahrgangsstufe 12; sie lockten mit köstlichen „Falafeln“ – dem landestypischen Imbiss, dem viele nicht widerstehen konnten.


