Ursulinen-Gymnasium Mannheim
Ursulinen-Gymnasium Mannheim

Für einen Großteil der angehenden Abiturienten war von Anfang an eins klar: Die Studienfahrt geht nach Prag. Und so machten sich am 17. 9. 2007, 20 Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrer Herr Stefan Müller und Herr Ingo Umstätter auf den Weg in die tschechische Hauptstadt.
Nach fast 10 Stunden Fahrt, mit einem Zwischenstop in Dresden, durften wir endlich unsere Hotelzimmer beziehen. Wir hatten eigentlich ein sehr schönes Hotel ausgewählt, dessen Verpflegung zwar einige kulinarische Mängel aufwies, jedoch sehr schöne und teilweise auch sehr große Zimmer zur Verfügung stellte, in denen wir es uns gemütlich machten.
Noch am selben Abend konnten wir bei einem Spaziergang an der Moldau und einem anschließenden Besuch im ältesten Café Prags, dem Café Slavia, einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen.
Als es am nächsten Morgen bei unserer 3-stündigen Stadtführung in Strömen regnete, gaben die meisten die Hoffnung auf gutes Wetter auf, doch Petrus meinte es gut mit uns und so hatten wir den Rest der Woche strahlenden Sonnenschein. Durch die selbst vorbereiteten Referate der Schüler erfuhren wir aller Hand über die Architektur, die Prager Jazzszene, die Böhmische Küche sowie über die geschichtliche und politische Entwicklung der Stadt.
Dabei war es besonders schön, sich selbst an den Führungen beteiligen zu können und nicht, wie sonst üblich, fremden Stadtführern zuhören zu müssen. Darüber hinaus besuchten wir den Wenzelsplatz, die Karlsbrücke, das jüdische Viertel mit dem weltbekannten Friedhof und den zahlreichen Synagogen sowie auch die größte, zusammenhängende Burganlage der Welt, welche den Namen Hradcin trägt und als Sitz des Präsidenten dient.
Das Abendprogramm gestalteten wir ganz unterschiedlich. Vom UEFA Pokal Spiel über Opernbesuche, bis hin zu einer romantischen Moldaufahrt bei Nacht konnten wir weitere wunderschöne Facetten der „Goldenen Stadt“ kennen lernen.

Doch kam bei all dem Programm auch unser privates Vergnügen nicht zu kurz. Unseren Lehrern ist es gelungen, genau die richtige Mischung zwischen offiziellem Programm und Freizeit zu finden, wodurch wir die Stadt noch besser kennen lernen durften.
Obwohl unsere Gruppe aus zwei Klassen bestand, war von Gruppentrennung in Prag nicht viel zu spüren. Wir haben uns insgesamt sehr gut verstanden und viele waren überrascht, wie gut wir als Gruppe harmoniert haben, obwohl der Kontakt im Schulalltag eher weniger vorhanden ist.

Natürlich haben wir auch sehr viel über die Prager Kultur kennen gelernt – und damit sind nicht nur die niedrigen Bierpreise gemeint. So hat zum Beispiel ein Teil von uns gute böhmische Küche genossen und auch sonst gab es sehr viele schöne Restaurants, in denen man für sehr wenig Geld gut essen konnte.

Die Fahrt hat sich also gelohnt, nicht nur, weil wir alle die Möglichkeit hatten, uns zum Abschluss noch mal besser kennen zu lernen und gemeinsam viel Spaß zu haben, sondern auch weil Prag eine wunderschöne Stadt ist, die sehr viel zu bieten hat.
Deshalb kamen wir dann nach einer abenteuerlichen, lustigen und abwechslungsreichen Woche etwas traurig wieder in Mannheim an. Schließlich waren wir uns bewusst, dass wir nun unsere letzte Klassenfahrt hinter uns hatten. Doch zumindest konnten wir uns sagen, dass man dieses letzte Mal fast nicht schöner hätte gestalten können.

Barbara, Julia, Thomas und Svenja




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